"Es ging nicht im Selbstlauf"

Sanierung Grundschule erstrahlt in neuem Glanz

Drei prall gefüllte Ordner sind es im Laufe der Zeit geworden, die Kirstin Borrmann, Leiterin der Freiberger Grundschule "Carl Böhme", angelegt hat. In ihnen finden sich alle Unterlagen zur Sanierung des Schulgebäudes, welche nun am 19. Januar 2016 mit der offiziellen Übergabe abgeschlossen sein wird.

Leicht war die Zeit seit der ersten Besprechung im Oktober 2013 nicht. Nicht für die Lehrer und Erzieher, schon gar nicht für die Kinder.

Die 1. und 2. Klassen zogen für die Zeit der Bauarbeiten in die Räume des Hortes an der Paul-Müller-Straße, die vier Klassen mit Kindern, die Lese-Rechtschreib-Schwächen haben, fanden in der Ohain-Schule ein Unterkommen.

Die 3. und 4. Klassen jedoch blieben während der Bauarbeiten im angestammten Schulgebäude.

Die Belastung für alle war hoch, auch wenn die Zusammenarbeit mit Planern und Handwerkern sehr gut funktionierte.

"Es ging nicht im Selbstlauf", sagt Kirstin Borrmann heute. Manchmal brauchte auch sie einen Moment, um abzuschalten. Den findet sie in dem für sie schönsten neuen Raum des sanierten Gebäudes, der Aula im obersten Geschoss.

"Ich trete dann an die Fensterfront, schaue hinaus, atme tief durch und dann geht es schon besser", beschreibt sie. Die Bauplaner hätten alles möglich gemacht, dass so schnell wie möglich alle Kinder in ihre neuen Klassenräume können.

Dort lernen sie jetzt schon wieder und freuen sich an dem schönen, neuen, hellen Schulgebäude.