Es tut sich was in der Gemeinde

Großschirma Projekte sind geschafft

Der Advent, Weihnachten, das nahende Ende des Jahres, allesamt gute Gelegenheiten, um zurückzuschauen auf die Monate, welche 2015 hinter einem liegen. Das tut jeder für sich privat, aber auch eine Gemeinde zieht Bilanz. In Großschirma sind ein paar Dinge in diesem Jahr geschafft worden und von zweien sei an dieser Stelle als Beispiel die Rede. Da ist zum einen das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Siebenlehn, welches im September feierlich übergeben werden konnte. Bürgermeister Volkmar Schreiter zeigte sich nicht ohne Grund stolz darüber, dass es dieses moderne Gebäude nun endlich gibt. "Von all den sieben Wehren in der Gemeinde Großschirma, hatte die Siebenlehner bislang die schlechtesten Bedingungen", sagt er. Dem gegenüber stand, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute mit die meisten Einsätze zu fahren hatten. Das neue Gerätehaus erhielt übrigens den Namen eines Kameraden, der bei einem Einsatz ums Leben kam.

Ein etwas kleineres Beispiel für Vollendetes findet sich in Großschirma selbst. Hier thront die Kirche weithin sichtbar über dem Ort. Das Wetter setzt ihr auf diesem erhöhten Posten nicht wenig zu. An einer kleinen Stelle wenigstens konnte nun Abhilfe geschaffen werden. Die Gemeinde investierte etwas mehr als 3.000 Euro in ein neues Dach für die Sakristei. Deren Deckung stammte noch aus den 1960er Jahren und hatte eine Sanierung ziemlich nötig. Interessant ist, dass der kleine Anbau früher der Eingang für die Gottesdienstbesucher war. Erst mit dem Bau des Kirchgemeindehauses und dem Abriss der alten Sakristei kam es zur neuen Nutzung.