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Sachsen

Es werden mehr Erzieher ausgebildet

Staatlich anerkannt Auch in Mittelsachsen werden künftig mehr Fachkräfte benötigt

Das Land Sachsen bildet 2015 erneut eine erhöhte Anzahl an "Staatlich anerkannten Erziehern und Erzieherinnen" aus. Dies teilte Kultusministerin Brunhild Kurth vergangene Woche mit. Demnach werden derzeit etwa 7300 Erzieher an insgesamt 59 Fachschulen für Sozialwesen ausgebildet. Das sind rund 50 Bildungseinrichtungen mehr als noch vor zehn Jahren. Während 2003 lediglich 200 Schüler die Ausbildung zum Erzieher erfolgreich abschlossen, waren es im vergangenen Jahr über 2200 Absolventen. Und auch 2015 werden ähnliche oder sogar noch weiter steigendende Absolventenzahlen erwartet. Sechs weitere Ausbildungseinrichtungen sollen zum kommenden Schuljahr zusätzlich eröffnet werden, teilte das Ministerium mit. "Wir bilden in Sachsen mehr Erzieher aus als je zuvor. Damit sichern wir den verbesserten Personalschlüssel in Kindergärten und Krippen ab", so Kurth. Dies sei auch dringend erforderlich, betonte Nicola Sachse, Sachgebietsleiterin für Kinder und Jugendarbeit der Stadt Mittweida: "Aufgrund der Altersstruktur im Erzieherbereich ist in den kommenden Jahren mit Abgängen zu rechnen und es werden auch bei uns neue Fachkräfte benötigt." Derzeit gebe es jedoch keine freien Stellen in der Region Mittweida. "Die Betreuung aller Altersklassen ist gesichert, dem Antrag auf einen Betreuungsplatz innerhalb von sechs Monaten können wir derzeit in der Regel nachkommen", versicherte Sachse. Durch den Ausbau der Ausbildungseinrichtungen werde Sachsen den rechtlichen Anspruch auf einen Kita-Platz auch in Zukunft erfüllen können, so Kultusministerin Kurth. Außerdem äußerte sie die Hoffnung, dass dem Erzieherbedarf durch mehr Vollzeitverträge für die jungen Fachkräfte entgegengewirkt werden kann. Sachsen hat mit 80 Prozent die bundesweit höchste Teilzeitquote.



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