Ex-Landesbetrieb schreibt Erfolgsgeschichte

Wirtschaft Landtagsabgeordneter besucht Brandschutz-Firma

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Teresa und Thomas Hübler erklären Steve Johannes Ittershagen (v.l.) den neuen Fassadenprüfstand. Foto: Hamann/Büro Ittershagen

Freiberg. Viele mittelständische Unternehmen agieren erfolgreich als Marktführer in ihrem Segment, und das meist im Verborgenen. Eine dieser Firmen ist die MPA Dresden GmbH mit Sitz in Freiberg, wobei das Kürzel MPA für Materialprüfanstalt steht.

Einzigartig in Sachen Brandschutz

Vor der politischen Wende ein Bestandteil des damaligen Institutes für Bergbausicherheit, war die MPA bis zur Privatisierung ein sächsischer Landesbetrieb. Im Jahr 2004 übernahm Thomas Hübler, bis dahin Betriebsleiter, die Firma. Gestartet ist er mit knapp 20 Mitarbeitern, doch schnell wuchsen die Aufgaben und mit ihnen verdoppelte sich auch die Zahl der Angestellten. Heute ist die MPA ein einzigartiges, weltweit tätiges Kompetenzzentrum für Brandschutz.

Reale Brandtests

Mit dem neuen, Ende August eingeweihten Fassadenprüfstand hat die Firma ein weiteres Alleinstellungsmerkmal vorzuweisen. In dem 22 Meter hohen Gebäude können reale Brandtests an einer bis zu 15 Meter hohen Fassade vorgenommen werden. Ebenso sind viele andere Prüfszenarien wie beispielsweise Originalbrände an Hochregallagern oder Containern darstellbar. "Für die Sicherheit der Bürger erzeugen wir reale Brände, um die Qualität der Sicherheitsprodukte vor dem Ernstfall beurteilen zu können", betonte Thomas Hübler die Notwendigkeit derartiger Prüfanlagen, als der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen dem Unternehmen kürzlich einen Besuch abstattete. "Ich bin begeistert, welche Vielfalt mittelständischer Unternehmen in unserer Region vorhanden sind", so Ittershagen. Es gelte besonders, diesen Schatz zu bewahren und weiter zu entwickeln.