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Sachsen

Existenzsorgen: Landrat Damm diskutiert mit Händlern in Mittweida

treffen Im Rathaus geht es um existenzielle Themen

Mittweida. 

Mittweida. Zum Klären brennender Fragen von Händlern und Gewerbetreibenden der Großen Kreis- und Hochschulstadt Mittweida war Landrat Matthias Damm (CDU) am Donnerstag zu Gast bei Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) im Saal des Rathauses von Mittweida. Dabei brachte der Landrat sein ungeteiltes Verständnis für die immer mehr in Existenznöten befindlichen Händler, Gewerbetreibenden und Gastronomen zum Ausdruck. "Wir wollen, dass Sie Geld verdienen, doch dazu müssen die Gegebenheiten erfüllt sein", sagte Damm während der mehrere Stunden dauernden Diskussion. Themen dieses Austausches waren unter anderem die Impfstrategien, die Impfstoffe, die Impfzentren und die Corona-Tests.

Banges Warten auf die "Soforthilfen" der Regierung

Einen wichtigen Aspekt bildeten außerdem die versprochenen Soforthilfen der Regierung inklusive der Antragstellung, der Angst der Gewerbetreibenden etwas nicht 100-prozentig richtig zu beantragen und dadurch vielleicht nach den Rückzahlungen vor dem Nichts zu stehen. Trotzdem, so wurde kritisiert, sei auch bei denen, die Anträge auf Hilfen gestellt hätten, noch nichts angekommen.

Videokonferenz mit dem Ministerpräsidenten geplant

Für den 2. März, um 10 Uhr wurde deshalb eine Video-Konferenz mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) vereinbart, an der neben den drei Bürgermeistern der Städte Freiberg, Döbeln und Mittweida auch mehrere Händler teilnehmen werden. So soll die Regierung aus erster Hand erfahren, dass es momentan um die nackte Existenz zahlreicher Mittelständler geht.