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Experte zeigt neuen Brandschutzbedarfsplan

Gemeinde Leubsdorf muss in die Feuerwehr kräftig investieren

Leubsdorf. 

Leubsdorf. Die Gemeinde Leubsdorf muss in den kommenden Jahren rund vier Millionen Euro ausgeben, um die Gemeindefeuerwehr komplett auf den neusten Stand zu bringen. Zu diesem Ergebnis ist Björn Rosenkranz gekommen, der für die mittelsächsische Kommune einen neuen Brandschutzbedarfsplan aufgestellt hat. Für die 120 Seiten umfassende Ausarbeitung hat der Ingenieur für Gefahrenabwehr zunächst die bestehende Situation in den Ortswehren von Leubsdorf, Marbach, Schellenberg und Hohenfichte erfasst. "Der Fuhrpark ist mit einem Durchschnittsalter von rund 24 Jahren praktisch abgeschrieben. Die einzelnen Feuerwehrgerätehäuser erfüllen kaum mehr die Anforderungen der heutigen Zeit", sagte der Fachmann vom Ingenieurbüro Menzel, Rosenkranz & Partner.

So sei die Stellplatzgröße für die Einsatzfahrzeuge überall zu klein. Rosenkranz hat deshalb in den Bedarfsplan Empfehlungen geschrieben, die so manches Feuerwehrmitglied aufmerksam und die Kämmerin der Gemeinde nachdenklich machen dürfte. Denn die Ortswehen von Hohenfichte, Schellenberg und Marbach sollen vereinigt werden. Außerdem plädierte der Experte dafür, in Leubsdorf und Schellenberg jeweils ein neues Feuerwehrdepot zu errichten, die ersten groben Schätzungen zu Folge insgesamt rund 2,6 Millionen Euro kosten könnten. Dazu kommen Neuanschaffung für den Fuhrpark in Höhe von 1,3 Millionen Euro. "Wir werden jetzt diesen Brandschutzbedarfsplan in den kommenden Tagen mit den einzelnen Ortswehren besprechen und gemeinsam überlegen, welche Empfehlungen wir in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen umsetzen können. Anschließend wird die Verwaltung einen konkreten Vorschlag auf den Tisch legen", erklärte Leubsdorfs Bürgermeister Dirk Fröhlich (CDU) der selbst aktives Feuerwehrmitglied ist.



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