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Fünf gegen Einen: Schwer verletzter Mann im Wald zurückgelassen

Polizei Zwei Haftbefehle gegen Teenagerinnen erlassen

Brand-Erbisdorf. 

Brand-Erbisdorf. Nachdem in der Nacht zum 14. September ein schwer verletzter 37-jähriger Mann in einem Waldgebiet nahe der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße gefunden wurde, ermittelt die Polizei nun unter dringendem Tatverdacht. Da der Mann aufgrund seiner Verletzungen nicht sofort vernommen werden konnte, somit blieb die Ursache der Verletzungen unklar.

Die Polizei berichtet heute, dass es sich wie folgt zugetragen haben soll: Das Opfer war am Abend des 14. Septembers bei einem Bekannten zu Gast in oben genannter Straße. Dort geriet er mit fünf "Heranwachsenden" im Alter zwischen 15 und 20 Jahren aneinander. Sie schlugen und traten auf ihn ein, entwendeten ihm diverse Wertgegenstände und setzten ihn dann mit seinen Verletzungen im Waldgebiet aus.

Zwei Jugendliche wurden in JVA übergeben

" Wegen des Verdachts des schweren Raubes wurden alle Tatverdächtigen am gestrigen Dienstag vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Chemnitzer Staatsanwaltschaft wurde das Quintett am heutigen Tag einem Ermittlungsrichter am zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ gegen die beiden jungen Frauen, die 17-Jährige und den 16-Jährigen jeweils Haftbefehle. Sie befinden sich bereits in Justizvollzugsanstalten. Der 37-Jährige befindet sich indes außer Lebensgefahr", berichtet die Polizeidirektion Chemnitz.



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