Für alle etwas auf die Beine stellen

Vorgestellt Marina Schlenzig engagiert sich

Frankenau . Damit in der 900-Seelengemeinde die Geselligkeit und das Miteinander nicht zu kurz kommt, beschloss Marina Schlenzig im Januar 2010 mit weiteren acht Mitstreitern die Ortsgruppe Frankenau der Volkssolidarität zu gründen. "Früher gab es die schon mal hier", berichtet die 62-Jährige, die seitdem im Mittweidaer Ortsteil für alle Einwohner etwas auf die Beine stellen will. Die Vorbereitungen der monatlichen Veranstaltungen fordern viel Mühe, Organisationstalent und persönlichen Einsatz. Den erhält sie vom Ehemann sowie den mittlerweile 23 Mitgliedern. Marina Schlenzig kennt sich in der Materie bestens aus, denn während ihres Berufslebens war sie in der Volkssolidarität Flöha tätig. Gegen das Klischee "Volkssolidarität ist nur für alte Leute" will sie ankämpfen. "Wir wollen für alle Altersgruppen gemeinsame Erlebnisse schaffen. Wichtig ist auch, jüngere Menschen für diese ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen. Sei es als Helfer oder Leiter von Interessengruppen", stellt die engagierte Frau fest, die oft technische Hilfsmittel nutzt und im Internet in sozialen Netzwerken kommuniziert. Gleichfalls führt sie die Chronik für die Ortsgruppe. Der Veranstaltungsplan für 2013 beinhaltet einen Vortrag der Schmerzärztin, eine Frauentagsfeier, polizeiliche Tipps und Hinweise sowie einen Vortrag über Kräuter. Auch eine Fahrradtour mit Grillabend und ein Besuch der Seebühne Kriebstein sind unter anderem enthalten. "Wir treffen uns auch zum Basteln, diesmal sollen es Palettenkugeln für die Weihnachtszeit sein", erklärt Marina Schlenzig, die in ihrer Freizeit auch gerne stickt. Vorstellbar wäre, zukünftig einen Kreativtreff ins Leben zu rufen.