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Für mehr Lehrqualität: Erster Spatenstich für Schulanbau

Investition Gemeinde schultert Millionenprojekt

Halsbrücke. 

Halsbrücke. Bevor Bauarbeiter bei einem größeren Projekt so richtig anpacken können, ist es Tradition, dass zunächst einmal andere symbolisch den ersten Spatenstich vollziehen. In der Regel sind das Politiker, die oft genug im Vorfeld dafür gesorgt haben, dass es zur Verwirklichung der Baumaßnahme kommt. Im Falle des Anbaus an die Oberschule in Halsbrücke gesellten sich zu Schulleiter Henning Oder der Bürgermeister der Gemeinde Halsbrücke, Andreas Beger, die Leiterin des Landesamtes für Bildung und Schule, Nadja Anders, Sachsens Kultusminister Christian Piwarz und der Landtagsabgeordnete Steve Ittershagen. Sie legten Hand an Spaten und Untergrund, womit sie den Startschuss für die Arbeiten an dem Millionenprojekt gaben. Bis es fertiggestellt ist, wird es aber noch über ein Jahr dauern.

Höhere Qualität des Unterrichts ermöglichen

Es war Henning Oder, Leiter der Oberschule Halsbrücke, der auf einen wichtigen Aspekt beim Anbau an das Schulgebäude hinwies. "Dieser wird nicht errichtet, um noch mehr Schüler aufzunehmen", sagte er zum symbolischen Baubeginn am Dienstag vergangener Woche, zu dem unter anderem Sachsens Kultusminister Christian Piwarz erschienen war. "Sondern um eine höhere Qualität des Unterrichts zu ermöglichen." Derzeit lernen 380 Schüler an der Bildungseinrichtung, teilweise müssen sie das in Containermodulen tun. Diesem Zustand wird nun abgeholfen.

Gelder aus mehreren Quellen ermöglichen Millionenprojekt

4,5 Millionen Euro wird der Neubau kosten, wobei allein 2,7 Millionen von der Gemeinde aufgebracht werden. Durchaus ein Kraftakt, wie Bürgermeister Andreas Beger durchblicken ließ. Der Kultusminister war zum ersten Spatenstich nicht mit leeren Händen gekommen. Er brachte einen Scheck über die Fördersumme von mehr als 1,7 Millionen Euro mit. Zu ihnen gesellen sich 1,56 Millionen Euro aus der Schulhausbauförderung und 214.000 Euro aus dem Programm "Brücken für die Zukunft".

Fertigstellung bis Herbst 2020 geplant

Das Unternehmen Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau Freiberg macht sich nun mit voller Kraft an die Arbeiten. "Wir hoffen, dass es gelingt, den Rohbau bis Winter dicht zu bekommen", sagt Andreas Beger. "Dann wäre es möglich, bereits innen weiterzumachen." Geplant ist auf jeden Fall, den Bau bis zu den Herbstferien 2020 fertig zu haben. Die Ausstattung der Unterrichtsräume wird von der Gemeinde geleistet.



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