Für Radler geht's durchs Chemnitztal

Planung 2015 soll Radweg weiter gebaut werden

Auch wenn die laufende Fahrradsaison sich ihrem Ende entgegen neigt, die neue Saison kommt bestimmt. Ganz in diesem Sinne wird auch derzeit noch am Chemnitztal-Radweg gearbeitet. "Ich hoffe, dass noch in diesem Jahr zwischen Heinersdorf und Wittgensdorf mit der Baufeldfreimachung der Strecke begonnen werden kann", wünscht sich Günter Hermsdorf. Eine entsprechendes Baurecht liegt vor, und auch die ersten Maßnahmen sind ausgeschrieben. Wie der Vorsitzende des Zweckverbandes Chemnitztalradweg weiter berichtet, ist das der letzte Bauabschnitt, der über die Stadt Chemnitz läuft. Bereits fertiggestellt ist dagegen das Stück zwischen Markersdorf Kolonie und der Kreuzung am Museumsbahnhof Markersdorf-Taura. Während es sich bis hierher um einen bundesstraßenbegleitenden Radweg entlang der B 107 handelt, der größtenteils auf dem ehemaligen Gleisbett der Chemnitztalbahn geführt wurde, wird es danach komplizierter: Da der Verein der Eisbahnfreunde Chemnitztal die Gleisanlage zwischen Markersdorf und Diethensdorf betreibt, muss auf diesem 2,2 Kilometer langem Abschnitt der Radweg neben dem Gleis geführt werden. "Das ist insbesondere bei Brücken nicht so einfach", betont Hermsdorf. Schließlich müssen stets sicherheitstechnische Aspekte bedacht werden. Für diese Teilstrecke sollen noch in diesem Jahr die Fördermittel beantragt werden. Bei Baukosten von rund 2,5 Millionen Euro nur für diese kurze Strecke sind diese Gelder auch dringend notwendig. Im kommenden Jahr soll dann gebaut werden. Neben der Änderung der Satzung wird diese Finanzierung bei der nächsten Verbandsversammlung am 9. Dezember das Hauptthema sein. Zum Zweckverband Chemnitztalradweg gehören neben den Städten Burgstädt und Lunzenau die Gemeinden Claußnitz, Königshain-Wiederau, Lichtenau und Taura. Das ehrgeizige Ziel des Zweckverbandes ist es, den Radweg von Chemnitz über Markersdorf einmal bis ins Muldental zu führen.