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Fachkräftemangel: Im Gespräch Lösungen suchen

Treffen Werkstattgespräch in Freiberg

Freiberg. 

Freiberg. Der Fachkräftemangel war das zentrale Thema des sechsten und letzten Werkstattgesprächs, welches das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr veranstaltete und zu dem am Montagabend nach Freiberg in die Räume der Siltronic AG eingeladen wurde. Wirtschaftsminister Martin Dulig hieß zahlreiche Unternehmer, aber auch Vertreter regionaler Politik und Leiter beruflicher Schulzentren willkommen. Schon die Überschrift "Heimat für Fachkräfte" gab diesmal die Richtung vor.

Mit neuem Schwung und Energie

Man wolle die Impulse aus den Gesprächen direkt mitnehmen, daraus Ideen und Konzepte entwickeln, formulierte Dulig das Ziel. "Es geht dabei nicht nur um Fachkräfte, sondern auch um Heimat", so der Minister. Sämtliche Bedingungen vor Ort müssten stimmen, damit gut ausgebildete Menschen nicht nur weggingen, sondern sogar wiederkommen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass ein wesentlicher Baustein dafür vor allem die Attraktivität der um Mitarbeiter buhlenden Unternehmen ist. Eine Studie der Evangelischen Hochschule Dresden wurde im Rahmen des Gespräches vorgestellt, welche mit belastbaren Zahlen die Eindrücke untermauerte.

Doch gehören für eine Entscheidung auch die Möglichkeiten dazu, welche eine Region zu bieten hat. Das Image einer Stadt sei wichtig, ihre kulturellen Angebote. Wie lebenswert gestaltet sich eine Region für Familien? Nicht überall seien die Bedingungen optimal, weshalb sich junge Menschen oft für ein Fortgehen entscheiden, obwohl hier ihre familiären Wurzeln liegen. Am 11. Februar wird in Leipzig eine Abschlussveranstaltung der Werkstattgespräche stattfinden, bei der Bilanz gezogen wird. Die Politik werde aus dem Gehörten ihre Schlüsse ziehen. Vorschläge und Ideen gab es an diesem Abend in Freiberg viele.