Fachoberschüler präsentieren ihre Schule

Veranstaltung Großes Interesse am Tag der offenen Tür

Mittweida . Trotz Schneeregen und Glättegefahr konnten schon am Samstagmorgen viele Besucher im Beruflichen Schulzentrum in Mittweida zum Tag der offenen Tür begrüßt werden.

Das freute besonders Michell Thalmann, der als Projektleiter der 12. Klassen für die Organisation und Durchführung des Tages der offenen Tür verantwortlich war. Insgesamt hatten die40 Fachoberschüler verschiedene Gruppen gebildet und sich im fächerverbindenden Unterricht auf diese Informationsveranstaltung intensiv vorbereitet. "Wir haben diese Veranstaltung erstmals in die Hände unserer Schüler gelegt und ihnen alle Freiräume gelassen. Sie mussten alles selbst organisieren, angefangen von der Werbung bis zur Durchführung", erklärt Schulteilleiterin Kirsten Günsel. Sie ist seit einem Jahr für den Schulteil Mittweida mit120 Schülern und als Fachleiterin für die Fachoberschulausbildung verantwortlich, in der die Schüler in der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung sowie Technik ihr Fachabitur in zwei Jahren ablegen. Außerdem gibt es noch eine Klasse, die ihre Metallgrundausbildung in Mittweida absolviert und danach in andere Berufsschulen zur weiteren, spezialisierten Fachausbildung wechselt.

Praktika, Skifahren und Medienprojekte

"Unsere Klassenstärken liegen bei zirka 25 Schülern. Wir sind gut ausgelastet. Viele Schüler kommen über Mundpropaganda zu uns. Andere Berufsschulen haben ein großes Einzugsgebiet, das ist nicht so bei uns. Wir haben uns in über 25 Jahren einen guten Ruf erarbeitet", stellt Kirsten Günsel fest. Die Fachoberschüler in der Klassenstufe 11 sind die Hälfte der Zeit zum Praktikum in einem Unternehmen.

Das zweite Jahr bereiten sie sich intensiv an der Schule auf die Prüfungen vor. Außerdem fährt ein Großteil der Zwölfer traditionell im Januar in ein Skilager. Der Teil der Schüler, die nicht daran teilnehmen, brachten sich zum ersten Mal in ein Medienprojekt ein. Dabei fertigten sie mit Unterstützung eines Unternehmens zwei Videos. Des Weiteren kommt im Herbst zum wiederholten Mal eine muttersprachliche Theatergruppe aus England um ein Stück in ihrer Muttersprache aufzuführen. "Das wird umfangreich vor- und nachbereitet. Unsere Schüler entwickeln dadurch ein hohes Sprachselbstbewusstsein", erklärt die Schulteilleiterin.