Fachschule in Freiberg feiert Jubiläum

Feier 25 Jahre am Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach"

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Freuen sich auf das Fachschul-Jubiläum: Schulleiter Frank Wehrmeister und die Geologen Christian Busch und Ulrich Sebastian (v.l.). Foto: Wieland Josch

Freiberg. Nicht zu jeder Zeit konnte damit gerechnet werden, dass die Fachschule für Technik am Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" in Freiberg das Vierteljahrhundert vollmachen würde. Vor fünf Jahren, so erinnert sich Schulleiter Frank Wehrmeister, stand das Modell kurz vor dem Aus.

Dass es dennoch weiter ging, war dem Engagement vieler zu verdanken. Im Herbst 1992 nahmen die ersten Fachschüler in den Richtungen Geologietechnik und Bohrtechnik ihre Ausbildung auf. Seit dem vergangenen Jahr gibt es sogar noch eine weitere Fachrichtung, nämlich Bergbautechnik.

Die TU legte den Grundstein

Hervorgegangen ist die Fachschule aus der Ingenieurschule der TU Bergakademie. Seither bewährte sich die Arbeit der Lehrer, auch weil das Angebot ein gewisses Alleinstellungsmerkmal ist, können die drei Fachrichtungen doch nur hier in Freiberg erlernt werden.

Trocken ist der Unterricht mitnichten. Studierte Geologen wie Ulrich Sebastian und Christian Busch unterrichten seit Jahren an der Fachschule. "Wir machen dabei viele Veranstaltungen, gehen mit den Schülern ins Gelände", so Sebastian. "Das hohe Identifikationspotenzial, welches wir vermitteln, kommt wohl recht gut an."

Viele kommen wieder

Dem stimmt Christian Busch zu. "Es ist gar nicht so selten, dass ehemalige Absolventen extra für unsere Veranstaltungen wieder hierher kommen", sagt er. Gute Unterstützung erhält die Fachschule vom Landkreis Mittelsachsen, aber auch das Oberbergamt steht dahinter.

Das Vierteljahrhundert wird am 2. Februar ab 15 Uhr mit einem öffentlichen Festakt begangen, zu dem neben Landrat Matthias Damm und Oberberghauptmann Bernhard Cramer auch der Rektor der TU Bergakademie Klaus-Dieter Barbknecht und Jens Gutzmer, Direktor des Helmholtz-Institutes, erwartet werden.