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Vogtland

Faszinierend: Die Welt der Minerale

Ausstellung terra mineralia und mineralogische Sammlung gewähren Einblicke

Freiberg. 

Freiberg. Mit 3.500 Mineralen, Edelsteinen und Meteoriten ist die terra mineralia, Dauerausstellung der Technischen Universität (TU) Bergakademie Freiberg, eine der größten, schönsten und faszinierendsten Mineralienausstellungen der Welt. Eine überwältigende Präsentation und das historische Ambiente des Schlosses Freudenstein lassen die Minerale in einer völlig neuen Schönheit erstrahlen.

Besucher folgen den Mineralen sowie den Schmuck- und Edelsteinen durch fünf Kontinente und lassen sich vom Farben- und Formenreichtum der prächtigsten Exponate in der "Schatzkammer" überwältigen. Auf "Expeditionen" in jedem Kontinentsaal erfahren die Gäste detailliert, wie Minerale den Alltag bestimmen und unsere Kultur und Technik verändern.

Auch deutsche Mineralien sind zu sehen

In der "Mineralogischen Sammlung Deutschland" im benachbarten Krügerhaus präsentiert die TU Bergakademie Freiberg eine Ausstellung deutscher Minerale - die Mineralogische Sammlung Deutschland. Schätze aus deutschen Fundorten warten dort auf ihre Entdecker: Silberlocken aus Freiberg, kostbare Edelsteine, atemberaubend schöne Achate sowie eine Galerie der Kristallmodelle und vieles mehr.

Besucher sollten sich die Zeit nehmen und in dieser einmaligen Ausstellung die Vielfalt und Schönheit von Mineralen aus ganz Deutschland erleben - vom mineralreichen Sachsen bis ins Saarland, von Schleswig-Holstein bis in die Berge Bayerns.

Schloss Freudenstein

Das heutige Schloss geht auf eine erste Burg zurück, die Markgraf Otto von Wettin um 1177 erbauen ließ. Später wurde die Anlage Residenz von Herzog Heinrich dem Frommen (1505 - 1539), bevor sie von Kurfürst August abgerissen und als Renaissanceschloss (1566 - 1577) neu erbaut wurde. In der Folge diente das Schloss zuweilen als Gefängnis, Getreidespeicher, Lazarett und Lager.

2003 beschloss die Stadt Freiberg mit der Sächsischen Staatsregierung, dass das Schloss künftig von zwei Einrichtungen genutzt werden darf: vom Sächsischen Bergarchiv /Bergarchiv Freiberg und von der TU Bergakademie Freiberg. Ein Jahr darauf begannen Umbauten. 2008 wurde im Schloss die terra mineralia eröffnet.

Dieser Artikel ist in der Sonderzeitung "10 Jahre Landkreis Mittelsachsen - Die besten Seiten einer besonderen Region" erschienen.