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Faustball hat in der Region eine lange Tradition

wettstreit Teams aus Berthelsdorf und Eppendorf treten regelmäßig gegeneinander an

Eppendorf. 

Eppendorf. Beim SV Berthelsdorf I und dem SV Eppendorf wird seit Jahrzehnten Faustball gespielt. Während sich beide Teams in der abgelaufenen Freiluftsaison in der Bezirksliga duellierten und Eppendorf dabei sogar den Sprung in die Landesliga schaffte, belegten die Teams in der Hallenserie Mittelfeldplätze. Beim jüngsten Aufeinandertreffen bei der Mannschaften beim Spieltag in der Felix-Schoeller-Halle Weißenborn, die zugleich das Domizil der Berthelsdorfer Faustballer ist, hatte zunächst Eppendorf mit 2:1 Sätzen die Nase vorn, das zweite Duell gewann der SVB 2:0. "Wir sind mit den erreichen Resultaten ganz zufrieden, schließlich stehen in unserer Mannschaft reife Herren im Alter zwischen 32 und mehr als 50 Jahren", erklärt der Berthelsdorfer Spieler Randy Lohse.

110-jährige Tradition

Faustball hat in Berthelsdorf Tradition. "Aus meiner Sicht wurde es schon einmal 1928 im Ort betrieben, so richtig organisiert ging es dann 1958 weiter", ist von Lohse zu erfahren. In Eppendorf besitzt diese Sportart ebenfalls einen Stellenwert. "Wir können bald auf eine 110-jährige Tradition zurückblicken", sagt Abteilungsleiter Sebastian Günther. Beim Faustball stehen sich immer fünf Aktive gegenüber . Die beiden Halbfelder sind durch ein in bis zu 2 Metern Höhe angebrachtes Band getrennt. Darüber muss der Ball mit der Faust oder dem Arm befördert werden. Maximal drei Spieler können pro Angriff den Ball berührten, das Spielgerät darf zwischen den Berührungen maximal einmal auftippen.