Feuerwehrleute erhalten neues Domizil

Richtfest Einzug ist für 2018 geplant

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Thomas Eulenberger (r.) und Zimmermann David Gehmlich beim Richtfest auf dem Dach des neuen Feuerwehrdepots. Foto: Andrea Funke

Niedersteinbach. Das im Rohbau befindliche Feuerwehrdepot im Peniger Ortsteil Niedersteinbach ziert seit Freitag eine Birke, denn es wurde Richtfest gefeiert. Im neuen Jahr soll der Einzug im 875.000 Euro teuren Objekt erfolgen.

Der Neubau ist seit längerem geplant. Durch die Zusage von Fördermitteln aus zwei Töpfen konnte das Bauvorhaben im Juli dieses Jahres, nach Abriss eines Hauses auf dem jetzigen Areal im April, beginnen.

Finanzierung aus dem Fördertopf

Penigs Finanzverwalterin Manuela Tschök-Engelhardt erklärt: "250.000 Euro kommen aus dem Fördertopf für Investitionen in den Brand- und Katastrophenschutz sowie weitere 62.500 Euro für den Bau neuer Sportstätten, denn das 100 Quadratmeter große Dachgeschoss wird als Turnraum für Sportgruppen ausgebaut. Die Stadt schießt 562.500 Euro Eigenmittel bei."

Die Bedingungen für die 23 Mann starke Löschtruppe werden sich erheblich verbessern. Im alten Depot, das sich gleich gegenüber befindet, war nur Platz für das Feuerwehrlöschfahrzeug. Einsatzkleidung und Technik lagert in der ehemaligen Kita. Das neue Depot bietet viel Platz. Es stehen rund 400 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.

Neues und moderneres Gebäude

Im Erdgeschoss befindet sich die Fahrzeughalle, moderne Umkleide- und Sanitärräume sowie ein Lager und eine Werkstatt. Außerdem entstehen darüber unter anderem ein Wehrleiterbüro und ein Schulungsraum. Neben dem Gebäude wird ein Streuobsthang angelegt sowie Stellplätze für die Fahrzeuge der Feuerwehrmitglieder errichtet.

Danach soll in den nächsten Jahren mit dem Abriss der ehemaligen Schule begonnen werden. Zum Richtfest schlug Bürgermeister Thomas Eulenberger symbolisch einen Nagel in einen Dachbalken. Pfarrer Gunnar Wiegand segnete das Gebäude und die Feuerwehrleute ließen zudem eine Büchse gefüllt mit Dokumenten, Fotos und einer Auflistung der letzten Feuerwehreinsätzen im Giebel einmauern.