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Chemnitz

Finanzmittel für die Stadtentwicklung

Übergabe Staatssekretär bringt Förderung nach Freiberg

Freiberg. 

Freiberg. Es tut sich allerhand in der Silberstadt Freiberg. Das konnte am Mittwoch dieser Woche auch Professor Günther Schneider feststellen, seines Zeichens Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium, als er die Stadt besuchte und zugleich eine ganze Menge Geld mitbrachte, durch welches die weitere Entwicklung erst möglich gemacht wird. Der Ort der Übergabe der Fördermittel in Höhe von insgesamt 5,5 Millionen Euro an Baubürgermeister Holger Reuter war gut gewählt, denn man suchte dafür die Baustelle für das Herderhaus auf, welches seit diesem Jahr aufwendig saniert wird, um ab 2021 als Domizil für das Stadtarchiv zu dienen.

Ein teures Projekt wird unterstützt

Diese Arbeiten und die für den notwendigen Anbau, in dem außerdem das Depot des Stadt- und Bergbaumuseums unterkommen soll, kosten nach aktuellen Planungen 20 Millionen Euro. Kein Pappenstiel, den die Stadt immerhin mit sieben Millionen Euro aus Eigenmitteln finanziert. "Die Fördermittel werden jährlich in Form von entsprechenden Aufstockungsbeiträgen ausgereicht", erklärt Holger Reuter, für den die Übergabe ein wichtiger Augenblick ist. 3,65 Millionen Euro sind es, die der Staatssekretär allein für das Herderhaus im Gepäck hatte.

Weitere 1,76 Millionen Euro gehen an ein anderes Projekt, welches sich in der Bahnhofsvorstadt befindet. Dort soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. "Ich bin froh, dass wir einen gemeinsamen Beitrag zur Innenstadtverschönerung leisten können", so Günther Schneider. "Doch vergessen wir nicht, dass alle Initiative dafür stets von der Kommune ausgeht." Die örtliche Gemeinschaft sei die Keimzelle aller Entwicklung. Freiberg habe hier durchaus stattliche Maßnahmen vorzuweisen, doch sei er überzeugt, dass dies der Stadt sehr gut tue.