Finanzspritze für den NABU dank erfolgreicher Kalenderaktion

Zuwendung MITGAS und enviaM stockten den Betrag auf 1.000 Euro auf

Burgstädt. 

Burgstädt. Beste Laune bei Kaiserwetter an der Peniger Straße in Burgstädt: Der NABU Sachsen erhielt von MITGAS und enviaM eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Diese Summe teilen sich das Projekt Apfellehrpfad des NABU Burgstädt und das Teichhaus Eschefeld. "Die Spende resultiert aus der Kalenderaktion unseres Umweltbildungsprojektes 'Natur zum Anfassen'", informierte Susanne Weiß, Leiterin dieses Projektes.

Wie kommt der Apfel an den Baum?

Pro eingereichtem Bild wurde ein Euro an den NABU Sachsen gespendet. Mehr als 608 Kinder hatten sich an der Aktion zum Themenschwerpunkt "Eine Biene klärt auf - wie kommt der Apfel an den Baum" beteiligt. MITGAS/enviaM stockten den Betrag auf insgesamt 1.000 Euro auf. Für die 500 Euro hat der NABU Burgstädt mehrere Informationsbroschüren in Apfelform, die etwa 20 Zentimeter messen, erstanden.

"Die Informations-Wendeäpfel sollen die Besucher des Apfellehrpfades unter anderem darüber aufklären, welche Äpfel es gibt, wie groß und alt Apfelbäume werden können, warum man Apfelbäume pflanzen sollte, und was alles in einem Apfel steckt", sagte Catrin Just, Initiatorin und Projektleiterin des NABU Burgstädt. Die farbenfrohe grafische Gestaltung der Äpfel soll vor allem Kindern das Thema Apfelbaum nahebringen und schon früh das Interesse an Naturentdeckungen wecken.

Seit 2010 haben bereits über 22.700 Kinder Partnerhöfe erkundet

Der kleine Fynn, Sohn von Manja Weickert und Baumwartin, die den NABU Burgstädt mit ihren Baumschnittkenntnissen unterstützt, nahm die Äpfel stellvertretend für die Naturschutzjugendgruppe (NAJU) der Naturschutzstation Herrenhaide entgegen. Bei Manfred Schrambke vom Pomologen-Verein Sachsen konnten die Anwesenden, unter ihnen auch Burgstädts Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler) und Ordnungsamtsleiterin Cornelia Müller, während der Übergabe sächsische Apfelsorten sowie leckeren Apfelsaft verkosten.

Seit dem Start von "Natur zum Anfassen" 2010 haben bereits über 22.700 Kinder die Natur auf einem der Partnerhöfe erkundet, erforscht und entdeckt. In Eschefeld wurde das Geld für vier hochwertige Ferngläser verwendet.