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Finanzspritze für kranke Wälder

Aufforstung Freistaat Sachsen stellt Millionen bereit

Reinsberg. 

Reinsberg. Die vergangenen drei Jahre mit ihren Hitze- und Trockenperioden, den Stürmen und dem Borkenkäfer haben auch in den mittelsächsischen Wäldern erhebliche Schäden hinterlassen. Allein im Zeitraum 2019/2020 fielen hier 180.000 Festmeter Schadholz an. Damit es wieder aufwärts geht wird bereits sehr viel getan. Der Freistaat Sachsen will dabei vor allem die privaten Waldbesitzer unterstützen, von denen es im Forstbezirk Chemnitz an die 7.000 gibt. Bis zum Jahr 2023 werden insgesamt 38 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt, die beantragt werden können. Ein gutes Beispiel dafür, wie schnell und unkompliziert alles vonstattengehen kann, ist unter anderem in einem Waldstück zwischen Reinsberg und Bieberstein zu beobachten. Der private Eigentümer Caio Koch-Weser wandte sich an den Forstbezirk, um Hilfe bei der Wiederbelebung einer 2,2 Hektar großen Fläche zu erhalten. Dort, wo bis letzten Herbst noch jede Menge Totholz zu finden war, wachsen nun die Setzlinge von Weißtanne, Linde, Robinie, Spitz- und Bergahorn, Esskastanie und Stieleiche empor. "Mit der Förderung durch den Freistaat wurde auch die Aufstellung eines schützenden Zaunes möglich", so Caio Koch-Weser. Leider sei die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung noch nicht allzu bekannt, sagt Maria Adner, Referentin für Privat- und Körperschaftswald. Die Fördermittel bestehen aus einer flächenbezogenen Basisprämie von 1.625 Euro pro Hektar und einem baumbezogenen Festbetrag von 0,74 bis 2,56 Euro. "Wir stehen als Mitarbeiter von Sachsenforst als Berater zur Verfügung", sagt dazu Revierleiter Steffen Kühn. Man schaue sich gemeinsam an, was zu tun ist und helfe zudem beim Ausfüllen der Anträge. Mehr Informationen unter www.sachsenforst.de/waldbesitzer



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