Firma investiert in Sicherheit

Besuch Landtagsabgeordneter Steve Johannes Ittershagen besucht Pyral

Es ist ein wenig ruhiger geworden, oder, um etwas bildhafter zu sagen: der Rauch hat sich ein wenig verzogen, welcher mehrfach über der Wertstoffverwertungsfima Pyral in Freiberg und Mittweida aufgestiegen war. An beiden Standorten wurde das Unternehmen in diesem Jahr Opfer von Brandstiftung. Nicht zum ersten Mal. Seit 2010 gab es insgesamt vier Anschläge. Auf kommunaler wie Landesebene wurden Fragen laut, was der Grund dafür sei und ob bei den Bränden beispielsweise Giftstoffe freigesetzt wurden. Pyral reagierte darauf mit Offenheit, lud verschiedene Politiker ein, sich selbst ein Bild zu machen. Dieses Angebot hat nun der mittelsächsische Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen (CDU) angenommen. Er besichtigte das Freiberger Firmengelände und informierte sich dabei eingehend über die Arbeitsschritte zur Aluminiumgewinnung als auch über weitere Vorhaben. Die Brandanschläge waren dabei natürlich ebenso ein Thema. Patrick und Andreas Reissner von der Unternehmensführung gaben entsprechende Auskunft. "Wir investieren derzeit massiv in die Sicherheit", erläutert Patrick Reissner. "Wir haben in Freiberg Überwachungskameras installiert und eine hohe Mauer um unseren Lagerplatz gezogen." Auf die Frage, was es mit den Schadstoffemissionen auf sich habe, gab es klare Antworten. "Wir halten alle Grenzwerte ein", so Reissner. "Anders lautende Berichte entbehren jeder Grundlage." Ittershagen hatte sich schon vor seinem Besuch mit der Materie befasst. "Das Unternehmen ständig unter Generalverdacht zu stellen hilft niemandem", sagt er. "Ich rufe in diesem Zusammenhang alle Beteiligten zur Mäßigung auf."

Pyral sei in seinen Augen mit der Zweit- und Drittverwertung von Aluminium geradezu ein grünes Unternehmen.