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Chemnitz

Flöha bleibt eine handballbegeisterte Stadt

Handball VfB holt nach dem Stotterstart den Kreispokal

Flöha. 

Flöha. Das Finale um den Handball-Kreispokal hat gezeigt, dass es in Flöha nach wie vor eine große Begeisterung für diese Sportart gibt. Mehr als 200 Zuschauer pilgerten am vergangenen Samstag in die Sporthalle des Samuel-von-Pufendorf-Gymnasiums, um dort das Endspiel zwischen dem VfB Blau-Gelb 21 Flöha sowie der HSG Rottluff/Lok Chemnitz III zu verfolgen. Sie sahen am Ende einen 32:27 (15:17)- Erfolg der Gastgeber. Doch zunächst sah es für die von Lutz Braun trainierten Blau-Gelben gar nicht gut aus. Zu Beginn machten die Chemnitzer die Musik und führten nach 11 Minuten 8:2. Auch Mitte der ersten Hälfte lagen die Gäste vorn (12:6). "Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben dann aber eine andere Körpersprache und Dynamik gezeigt und konnten den Respekt gegenüber den Gegner ablegen", sagte Braun.

Spannung bis zur letzten Minute

Nach Wiederanpfiff glich der VfB aus (18:18) und machte über die Station 26:23 (49. Minute) den Pokalsieg perfekt. Beste Noten verdienten sich in den Flöhaer Reihen Torwart Hendrik Raschke und Gabor Bikkes, der sechsmal traf. "Natürlich ist die Freude über den Sieg sehr groß. Aber wir wollen auch an alle Spieler, die einst in Flöha ihre Laufbahnen begannen und jetzt für andere Vereine auflaufen, ein Zeichen senden. Unsere Türen stehen für alle weit offen, die zurück kehren wollen", erklärte Braun. Im Kreispokalfinale der Frauen unterlagen die Damen des VfB Flöha ebenfalls zu Hause dem TSV Penig 16:17 (9:7). Anne Pötzsch war mit vier Treffern erfolgreichste VfB-Werferin.