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Flöhaer Baumwollspinnerei im Wandel: Vom Industriekomplex zum Stadtzentrum

Wirtschaft Große Veränderungen seit der Wende

Flöha. 

Flöha. Die Baumwollspinnerei Flöha hat wie kein anderer Betrieb das Dorf und ab 1933 die Stadt am Zusammenfluss von Flöha und Zschopau geprägt. In dem Großbetrieb arbeiteten einst ganze Familien über Generationen hinweg. Zwar lief die Produktion in der 1809 gegründeten Baumwollspinnerei auch nach der Wiedervereinigung weiter, dennoch erfolgten zum 31. Dezember 1990 umfangreiche Kündigungen. Zuvor waren durch die politischen Umwälzungen viele Absatzmärkte zusammen gebrochen. Zwar hielt man noch 1993 einen Erhalt des Unternehmens für möglich, doch am 15. Oktober 1994 und damit nach 185 Jahren kam das endgültige Aus.

Angebote stehen hoch im Kurs

Anschließende Pläne eines Privatinvestors, auf dem ehemaligen Industriegelände mit dem sogenannten City-Projekt in Flöha ein neues Stadtzentrum zu errichten, scheiterten krachend. Schließlich erwarb die Stadt am 22. Juni 2001 das Areal. Der damalige Bürgermeister Friedrich Schlosser war ein glühender Verfechter des Aus - und Umbaus der ehemaligen Produktionsgebäude. Auch wenn es kein einfacher Weg war, erstrahlen heute viele Gebäude der Alten Baumwolle in neuem Glanz. So haben mittlerweile nicht nur eine Kindertagesstätte, sondern auch die Vereine ihre Domizile auf dem großen Grundstück gefunden. Die verschiedenen Verbrauchermärkte und Einzelhandelsgeschäfte stehen bei den Einwohnerinnen und Einwohnern von Flöha und Umgebung hoch im Kurs. Am Beispiel dieser Umgestaltung der Baumwolle ist zu sehen, wie wechselvoll die letzten 30 Jahre verliefen.



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