Flusspiraten stechen wieder in See

Event Veranstaltung fand bereits zum 24. Mal in Flöha statt

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Das Siegerboot von Kapitän Ronny Mai aus Grünberg beim Anlegemanöver. Foto: Knut Berger

Flöha. Das Flöhaer Flusspiratentreffen hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Denn zur 24. Auflage des Spektakels konnten die Gastgeber vom Förderverein für Nachwuchssport Flöha sowie der Wohnungsgenossenschaft Flöha 21 Besatzungen begrüßen. Damit wurde der Rekord von 23 Booten aus längst vergangenen Zeiten nur knapp verfehlt.

Bei sommerlichen Temperaturen ließen es sich die Flöhaer Einwohner nicht nehmen, die Freizeitkapitäne auf ihrem Weg von der Fußgängerbrücke hinter den Hochhäusern an der Augustusburger Straße bis zur Mündung von Flöha und Zschopau zu feiern. Es waren sicherlich mehrere Hundert Besucher, die die Flottenparade verfolgten.

Schüler gestalten Indianer-Boot

Bei der Ausrüstung der Boote hatten sich fast alle Besatzungen sehr viel Mühe gegeben und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Die Klasse 7c der Oberschule Flöha-Plaue entführte die Gäste in die Geschichte der Literatur. Sie hatte eine Anleihe auf Schriftsteller Karl May genommen und ihr Boot "Winnetou und Old Shatterhand" genannt. Das Thema war dabei gar nicht weit hergeholt.

"Wir beschäftigen uns in diesem Schuljahr im Projektunterricht mit dem Werk von Karl May. Da hat es gut reingepasst, unser Boot so zu gestalten", sagte Lehrerin Ute Mai. Schließlich schafften die schwimmenden Indianer aus Flöha-Plaue ebenso den Sprung auf das Siegerpodest, wie das Party-Boot des Gymnasiums Flöha.

Hier zählte die Gestaltung

Einmal mehr wurde der Familie Mai aus Grünberg, die unter dem Kommando von Ronny Mai mit dem Schiff "Mizuki" auf der Zschopau kreuzte, völlig zurecht der erste Preis verliehen. "Bei der Festsetzung der Reihenfolge spielte die Geschwindigkeit keine Rolle. Im Fokus stand vor allem die Gestaltung der Boote", sagte Daniel Kästner, der Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft.