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Flut-Einsatz ließ Floriansjünger schwitzen

Bilanz Waldenburger Wehr musste 2013 viermal öfter ausrücken. Vorbereitung auf Jubiläum 2015

Waldenburg. 

Die Floriansjünger aus der Töpferstadt bereiten einen "runden Geburtstag" vor: Im nächsten Jahr kann die Freiwillige Feuerwehr das 150-jährige Bestehen feiern. Im August 1865 wurde in der Töpferstadt eine 15-köpfige Truppe für die Brandbekämpfung gebildet. "Wir haben ein Festkomitee gebildet und die Planungen für das Jubiläumsjahr begonnen", sagt Wehrleiter Thomas Wunderlich. Das Festkomitee besteht aus acht Personen. Dazu gehört auch Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler). In den nächsten Monaten sollen die Details zum Programm und zur Erstellung einer Chronik festgelegt werden.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr wird schnell deutlich: Hinter den Brandschützern aus der Töpferstadt liegt ein arbeitsreiches Jahr. Sie mussten zu 120 Einsätzen ausrücken. Dabei haben die Mitglieder rund 4.500 Stunden gegen Wasser und Flammen gekämpft. "Im Durchschnitt kamen wir in der Vergangenheit jährlich auf 30 bis 40 Einsätze mit knapp 1.000 Einsatzstunden", informiert Thomas Wunderlich. Der Anstieg sei vor allem auf die Hochwasser-Einsätze, die es Ende Mai und Anfang Juni gab, zurückzuführen. In diesen Tagen wurden die Feuerwehrleute zu rund 60 Einsätzen gerufen. "Unsere Mitglieder haben in dieser Phase eine ausgezeichnete Einsatzbereitschaft gezeigt", bilanziert Thomas Wunderlich. Der Wehrleiter kommt zudem zu der Einschätzung, dass sich bei der Flut der 1,5 Millionen Euro teure Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses bewährt habe. In dem Gebäude an der Grünfelder Straße konnten eine zentrale Leitstelle zur Koordination der Einsätze und eine Werkstatt zur Reparatur der Pumpen eingerichtet werden.