Förderschule Burgstädt soll ins ehemalige BSZ umziehen

Landkreis plant Investition von 7,6 Millionen Euro in modernen Schulstandort

Burgstädt

Die Förderschule „Am Taurastein“ soll in das ehemalige Berufliche Schulzentrum (BSZ) Burgstädt verlagert werden. Mit der geplanten Umnutzung des leerstehenden Gebäudes möchte der Landkreis Mittelsachsen eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung für den Schulstandort schaffen.

Landkreis stellt Projekt im Rahmen des Sachsenfonds vor

Der Landkreis Mittelsachsen plant, die Förderschule „Am Taurastein“ künftig im ehemaligen Beruflichen Schulzentrum (BSZ) in Burgstädt unterzubringen. Das Projekt wurde im Rahmen der Vorstellung der geplanten Investitionen aus dem Sachsenfonds präsentiert. Für die Umnutzung des Gebäudes sind rund 7,6 Millionen Euro vorgesehen. Zusätzlich sollen Fördermittel aus der Schulhausbauförderung beantragt werden.

Was sich Mittelsachsen mit dem Geld aus dem Sachsenfonds leisten will

Das Infrastrukturvermögen des Bundes mündet im Freistaat in den sogenannten Sachsenfonds. 4,84 Milliarden Euro stehen in zwölf Jahren bis 2036 zur Verfügung. Mittelsachsen erhält davon rund 128 Millionen Euro, aufgeteilt auf drei Vierjahresscheiben.

„Die erste umfasst die Jahre 2025 bis 2028 und hat ein Volumen von rund 42,6 Millionen Euro, wobei ein knappes Drittel für Projekte des Landkreises zur Verfügung steht“, erläutert Mittelsachsens erster Beigeordneter Dr. Christoph Trumpp. Während der Kreistagssitzung hat der Kämmerer dargestellt, in welche Projekte das Geld investiert werden soll. Darunter ist auch die Verlagerung der Förderschule.

Denkmalgeschütztes Schulgebäude erfüllt Anforderungen nur eingeschränkt

Das derzeitige Gebäude der Förderschule „Am Taurastein“ ist denkmalgeschützt. Seine bauliche Struktur und die räumlichen Gegebenheiten werden den Anforderungen an einen modernen und pädagogisch zeitgemäßen Schulbetrieb nur noch eingeschränkt gerecht. Darüber hinaus besteht ein erheblicher Instandhaltungs- und Sanierungsrückstand. Aus diesem Grund ist vorgesehen, den Schulstandort in das derzeit ungenutzte ehemalige Berufliche Schulzentrum (BSZ) Burgstädt zu verlagern.

Nachhaltige Nachnutzung des ehemaligen BSZ

Mit der geplanten Nachnutzung des ehemaligen BSZ möchte der Landkreis vorhandene Bausubstanz sinnvoll weiter nutzen und gleichzeitig seinen Immobilienbestand konsolidieren.

„Ziel ist, durch die Nachnutzung des vorhandenen Bestandsgebäudes eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung für den Schulstandort zu schaffen. Zudem trägt diese Maßnahme zur Konsolidierung des Immobilienbestandes des Landkreises bei“, erklärte der Erste Beigeordnete Dr. Christoph Trumpp.

Baubeginn für Anfang 2027 vorgesehen

Neben der Umnutzung des Gebäudes ist auch eine Neugestaltung der Außenanlagen geplant. Das Investitionsvolumen liegt bei voraussichtlich rund 7,6 Millionen Euro. Zusätzlich sollen Fördermittel aus der Schulhausbauförderung beantragt werden. Der Beginn der Maßnahme ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Quelle

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen vom 1. Juli 2026: „Aus der Sitzung des Kreistages Mittelsachsen vom 1. Juli 2026“.

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