Förderung für Architekturprojekt

Bildung Schüler können regionale Baukultur kennenlernen

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Foto: Getty Images/iStockphoto/io_nia

Flöha. Fünf Leader-Regionen haben sich zusammengeschlossen, um im neuen Schuljahr gemeinsam mit der Stiftung Sächsischer Architekten das Kooperationsprojektes "Architektur macht Schule" umzusetzen. Ziel des Projektes sei es, den Jugendlichen sowohl ländliche Baukultur und identitätsstiftende Merkmale des ländlichen Raums wie auch von Stadt- und Freiräumen näher zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren.

Projekt wird finanziell gefördert

"Aus unserer Region beteiligen sich zunächst die Heinrich-von-Trebra-Oberschule Marienberg sowie die beiden Gymnasien in Frankenberg und Flöha", berichtet Andrea Pötzscher. "Das Projekt erstreckt sich über drei Jahre, wobei wir in jedem Jahr neue Schulen gewinnen möchten", so die Regionalmanagerin der Leaderregion des "Vereins zur Förderung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal" mit Sitz in Gahlenz.

Die beteiligten Schulklassen können sich die Fachleute, also Architekten und Stadtplaner, selbst aussuchen. Sie lernen sowohl deren Arbeit, wie des Baugewerbes kennen. Zum Programm gehören Exkursionen - vom Verein werden beispielsweise Reisekosten bis zu 800 Euro übernommen - oder auch der Bau von Modellen. "Das Projekt kostet insgesamt 150.000 Euro. 80 Prozent davon werden gefördert, 30.000 Euro müssen also die Leaderregionen selbst aufbringen", so die Regionalmanagerin.