Förderung: Peniger Stadion wird endlich saniert!

pläne Naturrasen- und Hartplatz sowie Weitsprung- und Wurfanlage sollen entstehen

Penig. 

 Das in die Jahre gekommene Stadion an der Zinnberger Straße soll nach jahrelangen verschiedenen Versuchen der Erneuerung nun endlich saniert werden. Extra deswegen reisten Bundestagsabgeordneter und neuer Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, sowie Amtschef des Innenministeriums Thomas Rechenthin in die Muldestadt um Stadtoberhaupt Thomas Eulenberger die frohe Kunde über die Genehmigung der Fördermittel aus Berlin und Dresden zu überbringen. Lediglich die zu erwartenden Summen für das 920.000 Euro Bauprojekt stehen noch nicht endgültig fest.

"Danach richten sich dann auch die Eigenmittel, die wir aufbringen müssen. Maximal liegen diese bei 259.000 Euro, die aber noch geringer ausfallen können", erklärte Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Demnächst sollen die Ausschreibungen fertig gemacht werden. Mit dem Bau Startschuss wird im Februar/März 2021 gerechnet, mit der Fertigstellung im Sommer. Es soll ein neuer Naturrasenplatz sowie ein Hartplatz entstehen. Die 400-Meter Laufbahn wird zurückgebaut und dafür eine 100-Meter-Laufbahn angelegt.

Des Weiteren werden eine Kugelstoß- sowie eine Weitsprunganlage errichtet. Gleichfalls wird ein barrierefreier Zugang für Rollstuhlfahrer zum Sportlerheim eingeplant. Nutznießer des modernisierten Stadions werden die über 500 Mitglieder des TSV Penig sein, aber auch die Schulen aus der Muldestadt nutzen das Stadion für ihren Sport. Im TSV sind acht Abteilungen vereint. Fußball ist davondie zahlenmäßig stärkste mit zehn Mannschaften.