Förderung Sporthalle wird saniert

Förderung: Ein Signal an die Gesellschaft

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Freude über Förderung: Steve Johannes Ittershagen, Volkmar Schreiter, Markus Ulbig und Lothar Beier (v.l.) bei der Übergabe des Bescheides in der Turnhalle Großschirma. Foto: Wieland Josch

Großschirma. Sachsens Innenminister Markus Ulbig ließ es sich nicht nehmen, an diesem Donnerstag, den 1. Dezember 2016 selbst nach Großschirma zu kommen, um dort den Förderbescheid des Landes über 1,1 Millionen Euro zur Sanierung der örtlichen Turnhalle zu übergeben. "Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine Gemeinde dieser Größe mit einem so hohen Betrag gefördert wird", sagte er. "Doch das Signal ist ganz deutlich, nämlich, dass neben den vielen Dingen, welche die Schlagzeilen bestimmen, wie etwa die Flüchtlingsfrage und die Sicherheit, nach wie vor solche Sachen wie beispielsweise der Sport gefördert werden." Der gesellschaftliche Rahmen müsse weiterhin funktionieren, wozu der Sport einen ganz entscheidenden Beitrag leiste. "Um diesen Förderbescheid haben wir lange gerungen", fügte Großschirmas Bürgermeister Volkmar Schreiter an. "Die 1982 gebaute Halle ist mittlerweile richtig verschlissen, außerdem zu klein." Bis 2018 soll sie saniert werden. Es entsteht unter anderem ein den Normen entsprechendes Hallenfeld, welches die Trainings- und Wettkampfbedingungen optimiert. Neben der Grundschule und der Kindertagesstätte, beide gleich nebenan gelegen, profitieren vier Sportvereine mit nahezu 200 Mitgliedern von der Modernisierung. Für den 1. Beigeordneten des Landrates Lothar Beier ist das Projekt ein ganz wichtiger Baustein für die Region. "Es geht ja immerhin auch darum, den ländlichen Raum attraktiver zu gestalten, damit die Menschen hierbleiben", meinte er. "Funktionierende und moderne Sportstätten sind dabei ganz elementar." Dafür, dass auch künftig genügend Gelder für den Bereich Sport zur Verfügung stehen, will sich der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen einsetzen. "Der nächste Haushalt ist in Bezug auf Sport sehr gut ausgestattet", sagte er. "Insgesamt sind 40 Millionen Euro vorgesehen."