Frankenberg: Landesgartenschau ist nun Geschichte

Bilanz Fazit zur 8. Sächsischen Landesgartenschau - Einiges bleibt erhalten

Frankenberg . Am Sonntag ging die Landesgartenschau mit einem abwechslungsreichen Programm zu Ende. Mehr als 400.000 Besucher kamen vom 20. April bis 2. Oktober nach Frankenberg. Knapp 20.000 Besucher nutzten dabei das Osterwochenende, am Himmelfahrtstag kamen über 6000, Frank Schöbel lockte über 5.500 Besucher und beim Maskottchentreffen mit der Eröffnung der leuchtenden Paradiesgärten wollten über 6.300 Besucher dabei sein. 86 Busveranstalter haben die Gartenschau mit über 415 Bussen angefahren und es wurden 537 Gästeführungen durchgeführt.

 

 

Insgesamt wurden 25,5 Millionen Euro zur Vorbereitung des Großprojektes "8. Sächsische Landesgartenschau" in Frankenberg investiert. Über vier Millionen davon hat die Stadt allein gestemmt. Die übrigen 21 Mio. setzen sich aus Fördermitteln aus verschiedenen Programmen zusammen. 12,2 Mio. wurden in den sogenannten "Kernbereich A" investiert. Dieser umfasst den neu entstandenen Naturerlebnisraum Zschopauaue mit der Hauptbühne und seinen vielfältigen Sport- und Freizeitanlagen sowie die neu entstandene Schrägseilbrücke über die B169.

 

Weitere 7 Mio. Euro sind in die Neugestaltung der Paradiesgärten Mühlbachtal und der ökologischen Aufwertung des Mühlbachs geflossen. 5,3 Mio. Euro kostete die Durchführung der Landesgartenschau. Dabei wurden 97 Prozent der Aufträge an sächsische Unternehmen vergeben.

Überragende Besucherzahlen

"Wir freuen uns natürlich, dass die Gesamt-Besucherzahl höher als die Prognose ausgefallen ist, weil damit der Zuschuss für die Stadt Frankenberg geringer ausfallen wird", erklärt Bürgermeister Thomas Firmenich.

Er setzt nun darauf, dass die großartigen Impulse die die Gartenschau für Frankenberg gebracht hat auch dauerhaft für eine nachhaltige Wirtschafts- und Stadtentwicklung genutzt werden. Inzwischen hat der Ab- und Rückbau einiger Anlagen begonnen. Dies betrifft u.a. die große Bühne mit Überdachung, den Info-Punkt in der Blumenhalle, den Haupteingang, den Gärtnermarkt und Rollstuhlverleih sowie Toiletten, Kassenhäuser und die Buswendeschleife. Gleichfalls verschwinden viele pflegeintensiven Gartenanlagen.