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Frankenberg: Wo das Lehren eine Berufung ist

Bildung Die Evangelische Grundschule stellte sich bei einem Tag der offenen Tür vor

Frankenberg. 

Frankenberg. Morgenkreis und gemeinsames Frühstück vor Unterrichtsbeginn, kein Pausenklingeln, Englisch ab der ersten und PC-Unterricht ab der zweiten Klasse - das sind nur wenige Beispiele, was die Evangelische Grundschule St. Katharina (EVGS) von staatlichen Einrichtungen unterscheidet. Schulleiterin Katharina Kunze kann noch mehr benennen, so beispielsweise "die sehr enge Kooperation mit dem Hort", den, bis auf eine Handvoll, die große Mehrheit der 170 Schüler aus den acht Klassen besucht. Dort können sie sich als junge Forscher oder Gartenzwerge betätigen, kochen und backen, tanzen und sportlich aktiv sein. Was nur einen Teil der Ganztagsangebote umreißt. Auch gibt es verschiedene Projekte, zu denen das Zirkusprojekt gehört, das im Juni bereits zum fünften Mal stattfinden wird.

Ganztagsangebote und engagierte Lehrkräfte

Die Mädchen und Jungen kommen aus einem weiten Umkreis, aus Mittweida und Hainichen ebenso wie den Oederaner Ortsteilen Kirchbach oder Hartha. Schulträger ist der Evangelischer Schulverein Frankenberg/Sa., der alle, auch die Personalentscheidungen, trifft. Der Verein zählt heute 80 Mitglieder, Vereinsvorsitzender ist André Lindner. Rund 45 Mitarbeiter arbeiten hier, vom "absolut engagierten Lehrerteam" (André Lindner), über Erzieher im Hort und Servicekräfte bis hin zum Fahrer des Schulbusses, der die Kinder aus Orten abholt, zu denen keine regulären Schulbuslinien bestehen.

"Bei uns wird noch nach der alten Stundentafel, also nicht nach der vom Freistaat Sachsen gekürzten unterrichtet und zwar solange, wie wir uns das finanziell und personell leisten können", betont Werner Lesch, der als Geschäftsführer täglich in der Schule ist. "Was ein großer Vorteil ist: Die Wege bis zu einer Entscheidung sind bei uns sehr kurz", betont die Schulleiterin, die schon ihr Referendariat in der EVGS absolvierte. Sie ist nicht die einzige Kollegin, die es zur Schule zurückzog, nachdem sie diese im Praktikum oder Referendariat kennen gelernt hatte. Über all das und noch vieles mehr konnte man sich am vergangenen Samstag beim Tag der offenen Tür informieren.



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