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Frauensteiner Museum sucht Zeitzeugen

Projekt Gedenken an Einheitsjahr

Frauenstein. 

Das Gottfried-Silbermann-Museum in Frauenstein widmet sich in seinen Räumen nicht nur dem Leben des berühmten Orgelbauers, sondern stellt in einer eigenen Abteilung die Stadtgeschichte dar. Dabei wird oftmals tief in die 800-jährige Geschichte des Ortes hineingestiegen. Mit einem neuen Projekt soll jetzt aber die etwas jüngere Historie Frauensteins beleuchtet werden. Und dafür sucht Juliane Herber, Leiterin des Museums, Zeitzeugen. "Anlässlich des 25. Jahrestages der Friedlichen Revolution soll die bisher völlig unerwähnte Zeit der DDR einen Platz in der Frauensteiner Stadtgeschichtsabteilung finden", sagt sie.

"Dafür haben wir ein sogenanntes Oral-History-Projekt entwickelt, bei dem Zeitzeugen ihre Sicht der Geschichte erzählen." Wie war es denn, während der DDR-Zeit in Frauenstein zu leben und was war damals so ganz anders als heute? Was bestimmte den Alltag und wie wurde die Freizeit gestaltet? Was war damals schwerer und was leichter als heute?

"Da in unserem Museum dieser Teil der Stadtgeschichte nicht einmal erwähnt wird, wollen wir hier unbedingt etwas ergänzen", so Juliane Herber. "Am Ende soll eine Ausstellungstafel zur DDR-Zeit Frauensteins stehen und unser weitaus länger gefasstes Oral-History-Projekt begonnen sein." Wer dabei helfen möchte, diesen Teil der Geschichte zu bewahren, der melde sich bitte unter der Telefonnummer 037326/1224 oder per Mail an juliane.herber@frauenstein.com. Erste Ergebnisse sollen schon am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2015 vorgestellt werden.



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