Freddie-Show begeistert in Mittweida

Auftakt Zum Start in die 26. Auflage des Mittelsächsischen Kultursommers erklingt "Queen Klassik"

Mittweida/Mittelsachsen. 

Mittweida/Mittelsachsen. Bei bestem Sommerwetter startete am Samstag auf dem Technikumplatz von Mittweida mit dem KlangLichtZauber der Mittelsächsischen Kultursommer (Miskus) offiziell in seine 26. Saison.

Nachdem die beiden Mittweidaer Landrat Matthias Damm und Oberbürgermeister Ralf Schreiber eröffnende Worte sprachen, begann der "Queen Klassik"-Abend, deren Akteure diesmal die Queen-Cover-Band MerQury aus Dresden, The Berlin String Orchestra mit Solistinnen und Sopranistin Sandra Danyella aus Karlsruhe waren.

MerQury-Sänger Johnny Zatylny aus Kanada mit dem typischen Freddie-Timbre in der Stimme hatte sofort das Publikum auf seiner Seite. Richtig mitgemacht haben die Besucherinnen und Besucher des KlangLichtZaubers beim Top-Titel Radio Ga Ga. Da saß niemand mehr und das typische Doppel-Klatschen während dieses Songs brach sich mehrfach an den Häuserwänden des Technikumplatzes und sorgte so für Gänsehaut-Feeling unter den über 1.000 Gästen.

Erfolgreiches Eröffnungswochende

Beim Mitsingen von "I want it all" waren die Mitglieder von MerQury mit der Stimm-Gewalt des Publikums zwar nicht ganz zufrieden, trotzdem zollte das Publikum den Akteuren des Abends reichlich Beifall. Diesen Titel nutzten MerQury außerdem, um bekannte Rock-Nummern anderer Größen der 1970er und 1980er Jahre instrumental anzuspielen: So Titel von ACDC, KISS, Yes und Deep Purple, um nur einige zu nennen. Auch um eine Zugabe kamen die Musiker des Queen-Abends nicht herum. Bei "We are the champions" sang scheinbar der ganze Technikumplatz mit.

"Es war ein sehr erfolgreiches Eröffnungswochenende. So kann es gerne weitergehen", kommentierte Miskus-Geschäftsführer Jörn Hänsel den gelungenen Auftakt. Mit rund 300 Besuchern gab es auch am Sonntag beim KinderKlangZauber eine ansprechende Resonanz. Wünschenswert wäre hier allerdings, dass die Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler nach ihren Auftritten sowie ihre Eltern noch etwas länger das Geschehen verfolgen würden. So wurden es nach nach immer weniger Zuhörer.