Freiberg bekommt eine Silberstadt-Königin

Umbenennung Neue Partner und neue Ideen

Freiberg. 

Freiberg. Das klingt erst einmal richtig hart: Lucy I. ist die letzte Bergstadtkönigin Freibergs. Doch alles ist halb so schlimm, denn auch künftig muss die Stadt nicht auf eine würdige und stolze Repräsentantin mit Krone auf dem Haupt verzichten. Jedoch ändert sich zunächst einmal der Name. Aus der Bergstadtkönigin, so wie sie 19 Mal hieß, wird ab diesem Jahr die Silberstadt-Königin.

Damit werde auf die neue Marketingstrategie Freibergs reagiert, welche ganz auf den Titel Silberstadt zugeschnitten ist. "Wir haben das Angebot, dieses Ehrenamt weiterzuentwickeln gern angenommen", formuliert es Axel Schneegans, Vorsitzender des Silberstadt-Vereins, der jetzt federführend mit an Bord ist und unter dessen Dach sich verschiedene Akteure der Stadt aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung versammeln.

Noch bis zum 28. Februar bewerben

Andreas Schwinger, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, ergänzt dazu: "Der Oberbürgermeister ist damit der Schirmherr der Suche nach einer neuen Königin. Bewerbungen sind von nun an allein an die Stadtverwaltung zu richten." Und die Bewerbungsfrist läuft bereits. Bis zum 28. Februar können sich interessierte Damen mit einem Foto, Angaben zu Name, Alter, Beruf, Anschrift, Telefonnummer und Hobbys an das Büro des Oberbürgermeisters, Obermarkt 24, 09599 Freiberg wenden.

"Da wir uns bewusst sind, was für einen Aufwand dieses Amt für die jeweilige Königin bedeutet, werden wir die Arbeit ab diesem Jahr finanziell aufwerten", sagt Oberbürgermeister Sven Krüger und spricht von monatlich 200 Euro. Modern ist auch das königliche Auto, welches aus Anlass des 100. Geburtstages diesmal das Autohaus Franke bereitstellt, nämlich ein E-Auto. Die Marke der Silberstadt-Königin soll generell neu gestaltet werden, unter anderem mit einem veränderten Logo.