Freiberg: Demonstration für die Grundrechte

Aktion Landtagsabgeordnete fordern Aufhebung von Einschränkungen

Freiberg. 

Freiberg. Es sollte zunächst nur ein sogenannter "Spaziergang" werden, zu dem von einer Privatperson über Facebook aufgerufen worden war, und der am Montagabend am Schloss Freudenstein in Freiberg stattfinden sollte. Diesen jedoch untersagten die Behörden mit Verweis auf die geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie, welche keine größeren Zusammenkünfte erlauben.

Die beiden mittelsächsischen Landtagsabgeordneten der AfD, Romy Penz und Dr. Rolf Weigand, übernahmen schließlich den Termin und machten daraus eine offiziell angemeldete und genehmigte Versammlung auf dem Schlossplatz. Innerhalb der Absperrung kamen denn auch, trotz schlechten Wetters, die erlaubten 50 Teilnehmer zusammen. Außerhalb fanden sich dennoch rund 100 weitere Passanten ein, die den Reden der Politiker folgten. "Wir fordern die Einhaltung der Grundrechte und eine Rückkehr zu unserer Freiheit", sagte Rolf Weigand unter Beifall der Anwesenden. Er sprach sich gegen die Mehrzahl der momentan gültigen Einschränkungen aus und wies auf die möglichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen eines andauernden Lockdowns hin. Zudem bekräftigte er, dass er ein Gegner der Impfpflicht ist.

Romy Penz machte deutlich, dass vor allem die Handwerker auf lange Sicht Leidtragende sein dürften, da die Aufträge in den kommenden Jahren dank leerer Kassen zurückgehen könnten. Zum Abschluss der Versammlung sangen die Teilnehmer gemeinsam "Die Gedanken sind frei". Zur Absicherung der Veranstaltung waren insgesamt 40 Polizeikräfte im Einsatz.

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