Freiberg ist eine Einkaufsstadt

Treffen Erstes Innenstadt-Forum der Händler

Freiberg. 

Freiberg. Dass der stationäre Handel sich zahlreichen Herausforderungen stellen muss ist keine Neuheit. Besonders das Einkaufen im Internet, von immer mehr Menschen präferiert, bereitet Sorgen. Da sind gute Nachrichten auch einmal willkommen. In diesem Falle wurden sie beim ersten Innenstadt-Forum der Freiberger Händler, initiiert von der Industrie- und Handelskammer sowie dem Gewerbeverein und dem Citymanagement Freiberg, das am vergangenen Dienstag im Deutschen Brennstoff-Institut stattfand, bekannt gegeben. Cindy Krause von der IHK stellte die Ergebnisse eine Passantenbefragung aus dem vergangenen Jahr vor, welche Freiberg durchweg gute bis sehr gute Noten gibt. "Freiberg ist eine Einkaufsstadt", resümierte Krause. "Vor allem die Mischung aus Gastronomie und Handel ist ein Pluspunkt."

Hinzu kämen die zahlreichen Veranstaltungen wie Bergstadtfest, Frühlings- und Herbstfest. Allerdings gebe es bei manchen Punkten noch viel Luft nach oben, etwa beim Einzugsgebiet. So sei verwunderlich, dass Freiberg von vergleichsweise wenigen Regionen aus angefahren werde. Besonders aus dem Erzgebirge kämen selten Besucher. Als echter Treffer erwies sich der Einkaufsgutschein der Silberstadt. "Im Wert von 100.000 Euro wurde er allein 2018 ausgegeben", sagt Citymanagerin Nicole Schimpke. Zwar habe man noch nicht die Hunderter-Marke der teilnehmenden Händler geknackt, aber die Akzeptanz des Angebotes sei überaus erfreulich. Sorgen gibt es allerdings beim Gewerbeverein, wie dessen Vorsitzende Anke Krause sagte. Hier müssten sich mehr Mitglieder finden, die sich außerdem intensiver engagieren sollten.