Freiberg ist in Bewegung

Sport Fitness wird in der Silberstadt großgeschrieben

Den Besuchern Freibergs gehen schon gerne mal die Augen über. Nicht nur der unzähligen Sehenswürdigkeiten wegen, die ein prachtvolles Aushängeschild der Stadt sind, sondern auch wegen anderer Dinge. Kürzlich sagte eine Touristin zu mir: "Ich habe noch nie in einer Stadt so viele Bäcker und Fleischer gesehen." Ohne Zweifel, und da hat sie die unzähligen Telefongeschäfte gänzlich ignoriert. Aber noch etwas gibt es in Freiberg häufig anzutreffen, nämlich Fitnessstudios. Und das hat natürlich damit zu tun, dass die Freiberger ein sehr bewegliches und gesundes Völkchen sind. Bewiesen haben sie dies beim jährlich stattfindenden DAK-Städtewettbewerb, bei dem es darauf ankommt, auf einem Hometrainer so viele Kilometer wie möglich in einer bestimmten Zeit zurückzulegen. Selbst die beiden Bürgermeister Holger Reuter und Sven Krüger stiegen dafür aufs Rad und legten beeindruckend Zeugnis von ihrer Fitness ab. Im vergangenen Jahr konnte man diesen Wettbewerb gewinnen, und dass sich Freiberg in diesem Jahr knapp Leipzig geschlagen geben musste, kann nur mit einer gewissen Müdigkeit ob der zahlreichen Feiern in der Stadt erklärt werden und ist bestimmt ein einmaliger Ausrutscher. Auch der jährliche Stadtmauerlauf zeigt, dass Sport und Bewegung keine leeren Worte sind. Und dass damit sogar noch Gutes getan werden kann, beweist der regelmäßig stattfindende Nepallauf, bei dem jede gelaufene Runde Geld erbringt, welches in ein soziales Projekt in Nepal fließt. Ob Fitnessinsel, Lady Center, MUMM, Fitness-Club oder die anderen Einrichtungen, alle sind sie gut besucht und es gibt keine Altersklasse, die nicht in einem der Studios anzutreffen wäre. Allein gelassen wird dabei niemand, denn fachkundige Trainer kümmern sich um jeden Einzelnen. Freiberg bewegt sich, und es werden immer mehr, die mitmachen.