Freiberg-Radio ab jetzt im DAB+ zu hören

Rundfunk "InPulz" seit diesem Jahr auch online

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Veronika Bellmann zu Besuch im InPulz-Radiosender. Foto: Büro Bellmann

Freiberg. Am morgigen Mittwoch, den 31. Januar, geht der Freiberger Lokalradiosender InPulz digital auf Sendung. Mit zwölf Programmen ist es von nun an im DAB+ zu hören. Das Angebotspaket, zu dem noch ein weiteres Pilotprojekt in Leipzig gehört, wurde von der Sächsischen Landesmedienanstalt zusammengestellt und soll den noch zögerlich verlaufenden Umstieg von UKW auf Digitalempfang ankurbeln.

Damit es dazu kam, war die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann in der Vergangenheit nicht untätig. "Im Frühjahr 2016 kam der Geschäftsführer von Radio InPulz Freiberg, Robert Liebscher zu mir und bat mich in Sachen lokales Radio in Freiberg um Unterstützung", erzählt Bellmann.

Besser spät als nie

Ihr gefiel Liebschers Initiative und sie machte sich daran, das Ihrige dazu beizutragen. "Damals dachte keiner daran, dass die sächsische Radio-Zukunft erst am 31. Januar 2018 ins digitale Zeitalter durchstarten würde", so die Politikerin.

Die Landesmedienanstalt finanziert nun die Erprobungskanäle in den ersten beiden Jahren und testet damit, inwieweit die Angebote wirtschaftlich überlebensfähig sind. Im Anschluss an die Anschubfinanzierung muss sich dann der Sender mit monatlich 300 Euro an der Ausstrahlung beteiligen.