Freiberg sieht weiter Potenzial für Wachstum

Wirtschaft Oberbürgermeister Sven Krüger zieht Bilanz

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Foto: Demaerre/Getty Images/iStockphoto

Freiberg. Trotz einiger Rückschläge hat sich die Freiberger Wirtschaft als außerordentlich stabil erwiesen. Dies unterstrich Oberbürgermeister Sven Krüger noch einmal während des Neujahrsempfangs in der vergangenen Woche. "Auch wenn die Insolvenz von SolarWorld maßgeblich die öffentliche Berichterstattung bestimmt hat, war 2017 für unsere Stadt ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr", so Krüger.

Mehr Arbeitsplätze

"Ich freue mich, dass es zu einem erfolgreichen Neustart des Unternehmens gekommen ist und wünsche mir, dass dieser positive Trend Bestand hat." Die Zahl der Arbeitsplätze stieg in Freiberg um rund 300 auf 20.629 an und die Gewerbesteuer entwickelte sich wie geplant. Damit seien Möglichkeiten für Investitionen in die Zukunftsfähigkeit gegeben.

Unternehmen kommen nach Freiberg

Auch Bettina Keller vom Amt für Betriebswirtschaft konnte in Bezug auf die Wirtschaftsförderung eine positive Bilanz ziehen. So seien im vergangenen Jahr Grundstücksverkäufe in den Gewerbegebieten Nord-West und Freiberg Ost an Unternehmen getätigt worden. Auch haben sich mit der Loser-Chemie-Gruppe und AM Metals neue Firmen in Freiberg angesiedelt. Zudem könne man einige Neu- oder Ausgründungen verzeichnen, die den Markt weiter bereichern.

Begrüßungsmappe für Firmen und Arbeitnehmer

Ein wichtiger Aspekt war und ist die Zusammenarbeit der Stadt mit der TU Bergakademie. "Zur gemeinsam organisierten Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft kamen 2017 rund 5.000 Besucher", so Bettina Keller. Im vergangenen Jahr konnte ein Wirtschaftsstammtisch etabliert werden, es gab Gesprächsrunden zu den Themen Breitbandausbau und Öffentlicher Personennahverkehr. Vorausblickend auf 2018 soll dieser erfolgreiche Weg beibehalten werden. Hinzu kommt eine Begrüßungsmappe für Unternehmen oder potenzielle Arbeitnehmer, die demnächst vorgestellt wird. Darin sind komprimiert alle Möglichkeiten zu finden, die Freiberg im Portfolio hat. "Wir haben viel zu bieten", sagt dazu Sven Krüger. "An dieser Mappe arbeiten wir schon eine Weile." So werden etwa Fragen zum Wohnraum beantwortet. Ansprechpartner und Kontaktdaten sind ebenfalls darin zu finden.