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Freiberg: Wasserwerk wird ertüchtigt

Spatenstich Vorbereitungen für Talsperrensanierung

Freiberg. 

Freiberg. Große Dinge werfen lange Schatten voraus. Im Jahr 2023 soll mit der Sanierung der Talsperre Lichtenberg begonnen werden, wofür diese abgelassen werden muss und somit kein Wasser mehr nach Freiberg liefern kann. Dieses soll dann für die Übergangszeit von der Talsperre Rauschenbach kommen. Und ab hier beginnen theoretisch die Schwierigkeiten. Denn das Rohwasser, so erklärt es Roger Lucchesi, Geschäftsführer des Wasserzweckverbandes Freiberg, das aus Rauschenbach kommt, hat eine ganz andere Zusammensetzung als das aus Lichtenberg. Bereits 2015 wurde bei einem großtechnischen Versuch getestet, wie das Wasser mit den vorhandenen Mitteln im Wasserwerk Freiberg aufbereitet werden kann. Dabei kam heraus, dass dies nur in begrenztem Umfang möglich ist. Es begannen die Planungen für eine Ertüchtigung des Wasserwerks und am Donnerstag dieser Woche wurde hinter dem bisherigen Hauptgebäude der erste Spatenstich für die neue Filterhalle vollzogen. Dies erledigten neben Roger Lucchesi der Verbandsvorsitzende Martin Antonow, Oberbürgermeister von Brand-Erbisdorf, sein Stellvertreter Bernd Hubricht, Bürgermeister von Reinsberg, und der 2. Stellvertreter Sven Krüger, Oberbürgermeister von Freiberg. Es wird mit 12 Millionen Euro Kosten gerechnet, wobei 4,3 Millionen von der Landestalsperrenverwaltung kommen. "In dieser schnelllebigen Zeit haben wir uns für etwas Dauerhaftes entschieden", so Martin Antonow. "Wir ertüchtigen das Wasserwerk für die nächsten 40 Jahre."