Freiberger Brauhaus mit gutem Jahr

bilanz Rückblick und Ausblick des Geschäftsführers

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Im September wurden 750 Jahre Biertradition gefeiert. Professor Michael Eßlinger (r.) zapfte gemeinsam mit Sänger Gunter Emmerlich ein Fass an. Foto: Wieland Josch

Freiberg. 2016 stand in Freiberg im Zeichen eines Urteils, welches einst im Jahr 1266 ergangen ist. Markgraf Heinrich der Erlauchte sprach es aus und beendete damit den sogenannten Bierstreit, der zwischen Freiberg und Dippoldiswalde. Es wurde damals für Freiberg entschieden und die hiesige Brautradition begründet. 750 Jahre später wurde dieses Ereignis gefeiert. Professor Michael Eßlinger, Geschäftsführer des Freiberger Brauhauses, blickt auch deshalb zufrieden auf 2016 zurück. "In einem schwierigen Branchenumfeld ist es für das Freiberger Brauhaus gut gelaufen: wir konnten wieder eine kleine Menge mehr verkaufen", sagt er. "Ansonsten stand das Jahr ganz im Zeichen der neuen Sorten 'Freiberger Edel-Keller' und 'Alkoholfrei Zitrone'." Ersteres wurde als Reminiszenz an das Jubiläum auf den Markt gebracht. Mit dem zweiten ergänzte man das Sortiment im alkoholfreien Sektor. Beide Sorten sind mittlerweile sehr erfolgreich. Doch auch an anderer Stelle blieb man auf der Höhe der Zeit. "Schließlich wurden im Betrieb einige Maschinen verschleißbedingt ausgetauscht", erzählt der Geschäftsführer. "Wir brauen jetzt ja immerhin schon 21 Jahre am Fürstenwald. Weithin sichtbar ist auch unser neu gebautes Büro- und Pförtnerhaus, welches zudem eine ganz moderne Eingangssituation geschaffen hat." Natürlich blickt man im Brauhaus auch schon in die Zukunft. "Im Neuen Jahr wollen wir den bewährten Kurs mit unseren Partnern und Kunden fortsetzen, uns aber auch wie bisher für Zeittrends öffnen", so Michael Eßlinger. "Neu bauen werden wir ein Regenrückhaltebecken, das den Wasserabfluss bei Regen-Großereignissen vergleichmäßigen soll. Ferner wollen wir einen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan für unser Betriebsgelände genehmigt bekommen, der den Vorhaben- und Erschließungs-Plan aus den 90er Jahren ablösen soll. Ganz dringend warten wir darauf, dass mit dem Bau der Umgehungsstraße endlich begonnen wird."