Freiberger Bürgerdialoge gehen in die zweite Runde

Gespräch Stadtverwaltung sucht Austausch

Freiberg. 

Freiberg. Auch wenn zum Beginn der zweiten Runde der Freiberger Bürgerdialoge, die Resonanz nicht ganz so groß war wie zur Premiere im Mai 2017, so kann man dennoch weiterhin von einem erfolgreichen Format sprechen. Am Dienstag dieser Woche ging es für Oberbürgermeister Sven Krüger und leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung zum zweiten Mal auf den Wasserberg, wo man mit den Gesprächsrunden damals den Anfang gemacht hatte. Diesmal kamen rund 30 Interessierte, 2017 waren es noch gut 50 gewesen. Im Kinopolis fand man wieder die geeignete Bühne, um das Gespräch zu führen.

Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes noch nicht beendet

Zunächst informierte Krüger die Anwesenden über diverse Vorhaben, die man 2020 in Angriff nehmen wolle. "Ab diesem Jahr wird die Tschaikowskistraße in drei Bauabschnitten saniert", kündigte der Oberbürgermeister an. Bis Ende 2022 soll dann die mittlerweile zur Huckelpiste mutierte Straße in einem perfekten Zustand sein, ebenso die unter ihr verlaufenden Kanäle und Leitungen. Ein weiteres Vorhaben betrifft das Waldbad. Hier konnte Krüger allerdings zunächst nur Absichten bekunden, denn die Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes sind noch immer nicht beendet. Gehe alles gut, könne ab März mit Sanierungen der beliebten Freizeitanlage begonnen werden, die dann in zwei Abschnitten erfolgen sollen. In diesem Zusammenhang rief Krüger zum Engagement der Freiberger auf, die sich hier mit einbringen können. Koordiniert werden die Sanierungen unter anderem vom Förderverein "Waldbad", dem derzeit rund 60 Mitglieder angehören.

Hinweise auf aktuelle Mängel

Die Wasserberg-Bewohner machten die Stadtverwaltung im Gespräch auf manchen Mangel aufmerksam. Besonders die Fußwegsituation am Franz-Kögler-Ring wurde erwähnt, ebenso die angespannte Parkplatzsituation im gesamten Stadtteil sowie die mangelhafte Einhaltung der Tempolimits.