Freiberger Nachwuchs will zuhause punkten

Handball Nachwuchs-Bundesliga ist Publikumsmagnet

Freiberg. 

Am Samstag wird ab 17.30 Uhr die Stimmung in der Ernst-Grube-Halle Freiberg wieder überkochen, denn dann bestreitet die A-Jugend der HSG Freiberg in der Handball-Bundesliga das letzte Heimspiel des Jahres. Dabei empfangen die Bergstädter, derzeit mit 4:16 Punkten Tabellenzehnter, die SG Lichtenrade/Preussen Berlin. Die Gäste haben sich als Neunter des Klassements bisher 6:12 Zähler erkämpft. Nun wollen die Gastgeber das eigene Punktekonto aufbessern. Die Heimauftritte der Dachse, wie sich das Team von Trainer Andreas Bolomsky nennt, haben sich längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt, mehr als 500 Zuschauer pro Partie sind keine Ausnahme, sondern Normalität. Die Gegner in der 12 Teams umfassenden Bundesliga reiben sich die Augen, wenn sie in die in den 1970-er Jahren erbauten Halle kommen. "In der Liga wären viele Mannschaften froh, wenn sie ein solches fantastischen Publikum hätten", sagte Coach Rosario Cassara, der unlängst mit dem HSV Hamburg in Freiberg gastierte, dabei aber durch einen 40:33-Sieg die Punkte mit an die Elbe nahm. "Ich kann mich in der Liga an keine andere Spielstätte erinnern, in der die Luft im positiven Sinne mehr brennt als in Freiberg", meinte der Norddeutsche. Vor dem Bundesliga-Nachwuchs läuft 15 Uhr die zweite Männermannschaft der HSG Freiberg in der Verbandsliga gegen den LRC Mittelsachsen aus Oschatz auf. Dabei ist es das erklärte Ziel der Hausherren, einen Sieg einzufahren.