Freiberger stampfen Bienengarten aus dem Boden

Eröffnet Kleingartensparte mit Eigeninitiative

Freiberg. 

Freiberg. Es summt vielstimmig auf dem 300 Quadratmeter großen Areal am Rande der Kleingartensparte "Waldfrieden" an der Freiberger Brückenstraße. Menschen und Bienen tummeln sich. Am vergangenen Wochenende nämlich wurde der "Bienengarten" eröffnet, und es lohnt sich der Blick auf das Ganze. Hier, wo bis vor wenigen Monaten noch eine völlig verwilderte Parzelle war, blüht es nun nach Kräften, sind Wege und Beete angelegt, fand sich Platz für die Bienenstöcke und ein Insektenhotel, und zudem wachsen hier Kräuter. Geleistet haben dies Mitglieder des Kleingartenvereins. Es habe nicht mehr gut ausgesehen, erklärt der Vereinsvorsitzende Sven Halfter.

Vor allem für Kitas und Schulklassen will man öffnen

Gemeinsam mit der Kassiererin Gisela Seltmann erwarb er das Grundstück vor etwa zwei Jahren, um daraus etwas machen zu können. Dazu passte, dass Imker Detlev Gottwald angefragt hatte, ob er nicht einen Platz für seine Bienen bekommen könnte. Zunächst wartete man noch auf Fördermittel, doch das dauerte. "In diesem März haben wir dann einfach angefangen", so Halfter. 3.500 Euro und rund 400 Arbeitsstunden steckte man in das Projekt, wurde unterstützt vom Kinderschutzbund. Vor allem für Kitas und Schulklassen will man öffnen. Anfragen können jederzeit an den Verein gestellt werden.