Freiberger Teams dominieren beim Löschangriff

Sport "Wasser marsch!": Traumzeit für die Bräunsdorfer

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Start mit Ambitionen: Die Kameraden der FFW Frankenstein beim Löschangriff zum Kreisausscheid Mittelsachsen. Foto: Ulli Schubert

Gahlenz. Das Team der Freiwilligen Feuerwehr Bräunsdorf ist der Gewinner des Kreisausscheids im Feuerwehrsport in der Disziplin Löschangriff des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen am Sonnabend in Gahlenz.

Auf die Plätze zwei und drei liefen die Teams der FF Weißenborn und der FF Krummenhennersdorf. 22 Mannschaften aus dem gesamten Landkreis hatten sich zuvor bei den beiden Vorausscheiden in Gersdorf (bei Hainichen) und Penig dafür qualifiziert. Darunter auch die der Gemeindefeuerwehr Oederan, die den Wettkampf eröffnete.

Siegerzeit liegt bei 30,53 Sekunden

Nach Oberschaar und Freiberg sorgten die Kameraden der FFW Bräunsdorf bereits als vierte Starter für ein dickes Ausrufezeichen. Ihre Zeit von 30,53 Sekunden schien vielen der Zuschauer bereits die Siegerzeit zu sein. Und sie sollten Recht behalten.

Ein wenig nervös schien der eine oder andere Bräunsdorfer vor dem Lauf der FFW Frankenstein zu werden. Doch erwischten die Kameraden keinen guten Tag. Wehrleiter Wolfgang Karasek mochte angesichts der Zeit von über 45 Sekunden nur mit den Kopf schütteln: "Sie waren einfach zu nervös." Die Frankensteiner sind im Übrigen das einzige Team in ganz Sachsen, die auch den Löschangriff trocken trainieren und bei Meisterschaften mit anderen Mannschaften ihre Kräfte messen.

Frankensteiner zu nervös dabei

Wieder einmal bei einem Wettkampf antreten zu können, wünschte sich auch Kreisbrandmeister Gerald Nepp. "Ich denke gerne an die Zeit zurück, als ich selbst noch dabei war", sagte er. Gast der Veranstaltung war ebenso Oederans Bürgermeister Steffen Schneider. "Man ist immer wieder froh, zu wissen, dass es die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gibt und man auf sie zählen kann", meinte er und hob deren ehrenamtliches Engagement hervor.

"Der Gemeindefeuerwehr der Stadt Oederan ist für die ausgezeichnete Vorbereitung der Wettkampfstätte und die Versorgung zu danken", so Ehrenfried Keller, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes.