Freiberger Turmhofschacht bekommt Finanzspritze

Förderung 10.000 Euro für Studie über Zeugnis der Bergbauregion

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Zu Besuch am Turmhofschacht: Karl-Heinz Eulenberger, Bernd-Erwin Schramm, Bettina Bezold und Thomas Schmidt (v.l.). Foto: Wieland Josch

Freiberg. Der Turmhofschacht in Freiberg mit seinem historischen Pochwerkrad gehört zu den bedeutenden Zeugnissen des Bergbaus der Region. Dass dieses älteste noch aktive und zugängliche Wasserrad in Deutschland funktioniert ist ein Verdienst der Saxonia-Freiberg-Stiftung und ihres Vorsitzenden Karl-Heinz-Eulenberger, der sich persönlich für den Erhalt der Anlage engagiert.

Fördermittel im fünfstelligen Bereich

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt machte sich in der vergangenen Woche gemeinsam mit Bettina Bezold vom Verein "Landschaf(f)t Zukunft" ein Bild von der Anlage. Grund dafür war die Bewilligung von Fördermitteln in Höhe von 10.000 Euro.

"Damit wird eine Studie über den Turmhofschacht finanziert", sagt Bernd-Erwin Schramm, Kuratoriumsvorsitzender der Saxonia-Freiberg-Stiftung. "Die soll Grundlage für die touristische Erschließung sein."

Ein Teil des Welterbes Montanregion

Bislang öffnet die Anlagen nur am Tag der Schauanlagen und am Tag des offenen Denkmals. "Es ist ein Kleinod, das sich in das geplante Welterbe Montanregion einpasst", so Karl-Heinz Eulenberger.

Der Förderregion aus Teilen Mittelsachsens und des Landkreises Sächsische Schweiz/Osterzgebirge stehen bis 2020 insgesamt 33,5 Millionen Euro zur Verfügung. 12,2 Millionen davon wurden seit 2014 bereits ausgereicht.