Freiberger Unternehmen verteidigen Zertifikat

Urkunde Unternehmen aus Freiberg bekommen OHRIS-Zertifikat

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Uwe Hasche, Katrin Ihle und Martin Fischer (v.l.) präsentieren stolz die Zertifikate. Foto: Wieland Josch

Freiberg/Muldenhütten. Ein Zertifikat zu bekommen ist schon schwierig genug. Es jedoch immer wieder erfolgreich zu verteidigen nicht minder. Deshalb war es auch keine Routine, als sich in der vergangenen Woche Uwe Hasche, Geschäftsführer der Befesa Zinc Freiberg, und Martin Fischer, Geschäftsführer der Muldenhütten Recycling- und Umwelttechnik, bereits zum dritten Mal über die Wiedervergabe des OHRIS-Zertifikats zum Arbeitsschutz-Management-System an ihre Unternehmen freuen durften.

Die Übergabe der Urkunden nahm Katrin Ihle vor, im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Abteilungsleiterin Arbeit. OHRIS, das bedeutet Occupational Health- an Risk-Managementsystem und ist ein international anerkanntes, im Freistaat Bayern entwickeltes und mittlerweile in Sachsen zertifizierbares Arbeitsschutz-Management-System.

Ständiger Austausch und bessere Absprachen

"Wir sind sehr froh darüber, dass es dieses in Sachsen gibt", sagt dazu Martin Fischer. Man stehe in regelmäßigem Kontakt mit der Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion und informiere stets, wenn es technische oder andere, die Arbeitssicherheit betreffende Veränderungen in den Unternehmen gebe, um dann auch gleich entsprechend angepasste Schutzmaßnahmen einzuführen.

Das Konzept dient der Sicherheit technischer Anlagen und der Verbesserung des Beschäftigtenschutzes. "Die freiwillige Selbstverpflichtung ist uns nicht schwergefallen", heißt es aus den Unternehmen. Bei MRU, aber auch bei Befesa, werde der Schutz von Gesundheit und Umwelt großgeschrieben.

Nachhaltiges Handeln und soziale Verantwortung gingen so Hand in Hand. Bereits 2007 konnten beide Firmen aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft erstmals das Zertifikat erringen und es jeweils im Abstand von drei Jahren stets erfolgreich verteidigen.