Freibergs internationale Partnerstädte präsentieren sich

International Treffen in der Nikolaikirche

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Als Vertreter der Stadt Darmstadt stößt Bernd Schäfer (l.) mit Besuchern der Partnerstädte-Schau an. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Das Jahr des Freiberger Silberrausches bietet einen hervorragenden Hintergrund für die Wiederholung einer sehr erfolgreichen Veranstaltung. Schon im Januar des letzten Jahres war die Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche Gastgeber für ein Treffen der zahlreichen Partnerstädte Freibergs. Am kommenden Wochenende, genau am 26. und 27. Januar, wird sie es wieder sein.

Bürgermeister von Gentilly präsentiert am Freitag seine Stadt

Das französische Gentilly war 1960 die erste Stadt, welche solche Beziehungen zu Freiberg aufnahm, 1986 kam zum 800-Jahr-Jubiläum das niederländische Delft hinzu. Beide werden selbstverständlich mit Ständen in der Nikolaikirche vertreten sein. Am Freitagabend um 19 Uhr hält der Bürgermeister von Gentilly sogar einen Vortrag über seine Stadt in Wort und Bild.

Insgesamt pflegt Freiberg zu acht Städten derartige Beziehungen. Neben Gentilly und Delft kommen noch Darmstadt, Walbrzych, Clausthal Zellerfeld und Amberg dazu. Lediglich Ness Ziona in Israel musste aus logistischen Gründen absagen, und auch das polnische Pribram, mit dem ansonsten sehr enge Verknüpfungen bestehen, verzichtet. Ab 16 Uhr am Freitag und am Samstag von 10 bis 19 Uhr ist die Nikolaikirche für alle Interessierten geöffnet.

Die perfekte Gelegenheit, um auch andere Projekte zu besprechen

"Schon im vergangenen Jahr wurde die Veranstaltung sehr gut angenommen", sagt dazu Andreas Schwinger, Sachgebietsleiter beim Amt Kultur-Stadt-Marketing. "Diesmal wird sie begleitet von der Ausstellung 'Gekreuzte Blicke' die in der Nikolaikirche zu sehen ist." Dabei handelt es sich um Bilder, welche Einwohner der Partnerstädte von Freiberg gemacht haben. Natürlich zeigt sich auch die Silberstadt selbst von ihrer glänzendsten Seite während der zwei Tage.

Zudem gibt es Auftritte der Hinkel-Singers und der Freiberger Bergsänger. "Wir nutzen außerdem die Gelegenheit, direkt weitere Projekte besprechen zu können", so Andreas Schwinger. "Wir bereiten etwa das Jugendcamp im Mai vor, an dem junge Menschen aus den Partnergemeinden teilnehmen." Dabei soll unter der Überschrift "Wasser" das Projekt einer Wasserpumpe für ein Dorf in Mali vorangetrieben werden.