Freibergs SPD eröffnet Wahlkampf

Bundestag Simone Raatz als Kandidatin nominiert

Freiberg. 

Knapp zehn Monate vor der anstehenden Bundestagswahl hat die Freiberger SPD den Wahlkampf eröffnet. Mit überwältigender Mehrheit nominierte sie am Mittwoch Simone Raatz als Kandidatin für Mittelsachsen. In ihrer Vorstellungsrede gab sie sich kämpferisch. "Wir müssen zeigen, dass die SPD regierungsfähig ist", sagte sie. Schon bei der letzten Bundestagswahl war Simone Raatz angetreten. "Damals war für die SPD eine schlechte Stimmung in der Bevölkerung", erklärte sie. "Das war sehr deprimierend, aber sowohl ich als auch die gesamte Partei haben sich wieder aufgerappelt. Wir haben die richtigen Lösungen und ehrliche Antworten." Raatz, früher bereits Abgeordnete im sächsischen Landtag, arbeitet und lehrt im Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie. Energie, Forschung und Bildung sind auch die Themen, mit denen sie sich besonders einbringen will. Aber auch die wirtschaftliche Lage mit ihren Auswirkungen auf Mittelsachsen, die Finanzkrise und die gerechte Entlohnung aller Arbeitnehmer brennen ihr unter den Nägeln. Die Beteiligung aller Bürger sei ihr wichtig. "Politik kann nur gelingen, wenn die Demokratie funktioniert und umgekehrt", sagt sie. "Mittelsachsen muss sozialdemokratischer werden." Anfang Februar entscheiden die Mitglieder im Landkreis endgültig über ihre Aufstellung als Direktkandidatin.