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Freigabe bis Markersdorf steht bevor

Radweg Bau der Fundamente für Hängebrücke hat begonnen

Bei der jüngsten Zweckverbandssitzung "Chemnitztalradweg" informierte Verbandschef Günter Hermsdorf über den aktuellen Baufortschritt. Die Asphaltarbeiten zwischen dem Tunnel in Auerswalde und Bahnhof Köthensdorf sind abgeschlossen. Es wird noch an der Bankette gearbeitet. Die Brücke in Markersdorf ist instandgesetzt und auch die Brücke nach dem Tunnel in Auerswalde strahlt mit ihrem gelben Geländer. Für diesen Abschnitt bedarf es nur noch der Freigabe durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). "Schon jetzt testen Radfahrer die Strecke, das ist jedoch verboten und gefährlich", warnt der Verbandschef und ärgert sich außerdem über die ersten Graffiti-Schmierereien an frisch gemauerten Brückenteilen. Für die Anbindung des Chemnitztalradweges an die Ortschaft Auerswalde wurde mit dem Einbringen von Fundamenten für eine 105 Meter lange Hängebrücke beidseits der Chemnitz begonnen. Die Fördermittelzusage über 2,6 Millionen Euro für den nächsten Abschnitt liegt vor. Außerdem vergaben die Räte die Arbeiten für eine Waldpflanzung im Bereich der Naturschutzstation Herrenhaide als Umweltausgleich für den Bau des Chemnitztalradweges. Um den Radweg auch mit touristischen Hinweisschildern auszustatten soll ein Konzept zur touristischen Erschließung in Auftrag gegeben werden und es müssen notwendige Eigenmittel in den Haushaltsplan dafür eingestellt werden. Weiterhin wurde über die Vergabe der Ingenieurleistung für die Untersuchung des Abschnitts zwischen Stein und Göritzhain entschieden. afu