Freistaat kauft Lichtenwalder Schlosspark

Verkauf Verwaltung aus einer Hand

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Lichtenwalde. Der Staatsbetrieb Zentrales Flächenmanagement Sachsen (ZFM), der den Freistaat Sachsen in Grundstücksangelegenheiten vertritt, und die Gemeinde Niederwiesa haben am 15. Dezember einen Vertrag über den Verkauf des kommunalen Schlossparks abgeschlossen.

Zum Kaufgegenstand gehören auch Wirtschaftsgebäude und der Besucherparkplatz. Der Freistaat zahlte rund eine Million Euro, die den Einwohnern aller Niederwiesaer Ortsteile zugutekommen und vor allem in die Entwicklung der Infrastruktur gesteckt werden sollen. Der Verkauf war im Gemeinderat Niederwiesa nicht unumstritten, fand aber die erforderliche Mehrheit.

Der Verkauf fördert Tourismus und Zukunftsfähigkeit

Der ZFM wird die gekauften Flächen dem landeseigenen Schlossbetrieb Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde gGmbH überlassen, der dann das komplette Schlossareal Lichtenwalde aus einer Hand betreuen kann und künftig Planungs- und Investitionssicherheit hat.

"Die Zusammenführung aller Flächen des Barockgartens bei einem Eigentümer und die Verwaltung aus einer Hand sind wichtige Bausteine für eine nachhaltige touristische Weiterentwicklung und für die Zukunftsfähigkeit des Schlossareals Lichtenwalde", sagt Stefan Wagner, Geschäftsführer des ZFM.

"Die Gemeinde Niederwiesa erspart sich durch den Verkauf an den Freistaat Sachsen Unterhaltungskosten. Außerdem darf die Gemeinde das Kellerhaus weiterhin für Trauungen nutzen", freut sich Bürgermeisterin Ilona Meier. Die Gemeinde hatte zuletzt jährlich 85.000 Euro zur Pflege des Parks beigetragen.



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